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Dormagen
Ende Oktober geht Kita-Navigator online

Dormagen: Ende Oktober geht Kita-Navigator online
Die Stadt Düsseldorf führte den Kita-Navigator bereits 2011 ein. In Dormagen können Eltern ihn ab Ende Oktober nutzen. FOTO: hjba
Dormagen. Eltern haben die Möglichkeit, ihr Kind in bis zu fünf Einrichtungen vormerken zu lassen. Von Anneli Goebels

Zwei Jahre hat's gedauert, jetzt kommt er, der Kita-Navigator. Im Mai hatte der Jugendhilfeausschuss seine Einführung beschlossen und sich für eine Beteiligung aller Kita-Träger im Stadtgebiet ausgesprochen. Dass alle dabei sind, wurde dem Ausschuss in seiner Sitzung in der vergangenen Woche von der Verwaltung nun bestätigt.

"Derzeit finden umfangreiche Vorarbeiten zur Implementierung des Kita-Navigators in Kooperation mit den Trägern und allen 31 Kindertageseinrichtungen statt", sagt Elisabeth Gartz, Leiterin für den Bereich Tagesbetreuung für Kinder bei der Stadt Dormagen. Ende Oktober soll es dann so weit sein. Dann soll, so Gartz, die Online-Vormerkung von Kindern für das Kindergartenjahr 2016/17 freigeschaltet werden. "Ab dem 11. Januar 2016 werden die Einrichtungen Betreuungszusagen erteilen, Vertragsabschlüsse für die Aufnahme von Kindern zum 1. August sollen bis zum 29. Februar erfolgt sein", erklärt Gartz das Vorhaben.

Der Wunsch, solch einen Navigator einzusetzen, war vermehrt vonseiten der Eltern gekommen. Ihr Kind persönlich in verschiedenen Kitas anzumelden, stellte für viele wegen Berufstätigkeit ein Problem dar. Nun, das heißt, ab Ende Oktober kann das Vormerken bequem von zu Hause aus erfolgen. "Allerdings", betont Elisabeth Gartz, "ersetzt die Vormerkung nicht die persönliche Anmeldung." Der Kita-Navigator bietet Eltern die Möglichkeit, ihr Kind in bis zu fünf Kindertageseinrichtungen in Dormagen für eine Aufnahme vormerken zu lassen, jedoch ohne dabei eine Prioritätenliste anzulegen. "Ein Ranking geht nicht", sagt Gartz. Mitte Januar dann schicken die Einrichtungen die Bescheide 'raus (auch per Mail möglich). Danach erfolgt die Anmeldung, persönlich in der Einrichtung. Dort wird dann auch vermerkt, dass das Kind einen Platz hat, so dass Kitas, die den Eltern ebenfalls eine Zusage mitgeteilt hatten, wissen, dass sie diesen Platz anderweitig vergeben können.

"Wichtig für Eltern, die ihr Kind bereits in einer Kita gemeldet haben, ist, dass auch sie ihre Wünsche noch einmal in den Navigator einpflegen müssen", sagt Gartz. Denn weder die Kitas noch das Jugendamt seien dazu berechtigt. Wer persönliche Unterstützung und Hilfe bei der Vormerkung benötigt, kann die entweder bei der Servicestelle der Stadt Dormagen im Fachbereich Jugend, Soziales, Wohnen und Schule oder in den von Eltern ausgewählten Kindertageseinrichtungen nach Freischaltung des Navigators erhalten.

Quelle: NGZ
 
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