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Dormagen
Erik Lierenfelds "Familienfoto" mit dem Bundespräsidenten Gauck

Dormagen. Dormagens Bürgermeister war ebenso wie sein Jüchener Amtskollege Harald Zillikens vom Staatsoberhaupt nach Berlin eingeladen worden. Von Carina Wernig

Es war für ihn "ein ganz besonderes Highlight" seiner fast zweijährigen Amtszeit als Bürgermeister: Erik Lierenfeld nahm auf Einladung des Bundespräsidenten Joachim Gauck an einem Empfang von 750 ehren- und hauptamtlichen Kommunalpolitikern, darunter der Jüchener Amtskollege Harald Zillikens, in Berlin teil. "Es war eine tolle Veranstaltung, der Präsident hat sich viel Zeit genommen und war so herzlich und offen, wie ich ihn von seiner Buchpräsentation in Dormagen in Erinnerung hatte", erinnerte Lierenfeld an 2011.

Nicht nur, weil Gauck in seiner Rede sagte, "Deutschland ist ein Einwanderungsland", zeiht Lierenfeld den Schluss: "Dieser Präsident gefällt mir, und ich hoffe, dass wir ihn noch lange haben werden."

Anlass der Einladung war der Geburtstag des Grundgesetzes, den der Bundespräsident dazu nutzte, sich ausdrücklich bei der "kommunalen Familie" zu bedanken: "Sie engagieren sich auf ganz besondere Weise für unser Gemeinwesen." Die kommunale Selbstverwaltung habe, so der Bundespräsident, dazu beigetragen, die Demokratie Wirklichkeit werden zu lassen: "Sie kennen die Sorgen Ihrer Bürger und setzen sich für deren Belange ein. Sie sind nah bei den Menschen, Sie sind ansprechbar, für jedermann. Was Sie leisten, liebe Gäste, das ist enorm", erklärte Gauck bei seiner Rede vor den Kommunalpolitikern. Sie würden Gesellschaft verwalten und gestalten, so Gauck: Kommunen seien "Orte der Innovation, Heimstatt und Werkstatt der Demokratie". Denn sie könnten Verbundenheit schaffen und das Vertrauen in Demokratie stärken. Diese Wertschätzung, die sich auch in einem "Familienfoto" aller Teilnehmer vor Schloss Bellevue niederschlug, hat Lierenfeld gern mit nach Dormagen genommen. "In seiner beeindruckenden Rede hat Gauck betont, dass der Dialog mit den Bürgern unverzichtbar bleibt", weist Lierenfeld auch darauf hin, dass in einer Demokratie auch unterschiedliche Argumente zu ertragen seien. Allerdings ende Dialog bei Verfassungsfeinden, mit denen man nicht diskutieren könne.

Quelle: NGZ
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