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Dormagen
Fabienne hofft auf Karriere im Fernsehen

Dormagen: Fabienne hofft auf Karriere im Fernsehen
Fabienne Rothe ist gerne in Dormagen unterwegs. Wenn die Pop-Sängerin die Gelegenheit hat, dann macht sie einen Abstecher in die Rathaus-Galerie in ihre Lieblingseisdiele Adamis. FOTO: Anja Tinter
Dormagen. Pop-Sängerin Fabienne startete ihre Karriere als 14-Jährige von Dormagen aus bei der RTL-Show "Das Supertalent". Als 20-Jährige hat sie sich in der Musikszene etabliert. Ihr Anker bleibt dennoch das Elternhaus in St. Peter. Von Klaus D. Schumilas

Endlich wieder ihr Lieblingseis: "Spaghetti-Eis, aber mit Joghurt", sagt Fabienne Rothe und schiebt sich genussvoll einen Löffel voll in den Mund, obwohl die Außentemperaturen eher ein Heißgetränk nahe legen. Das Ganze spielt sich auch noch in ihrer bevorzugten Eisdiele, dem Adamis in der Rathaus-Galerie, ab, an ihrer Seite sitzt ihr Freund Jason - eine perfekte Situation, um entspannt über ihr Leben zu plaudern, das sich ganz viel in Köln, aber auch im heimischen St. Peter abspielt. Der Pop-Sängerin, die 2012 bei der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" Vierte wurde und damit bestes Mädchen war, geht es sichtlich gut, privat und beruflich. In der Immobilienfirma des Vaters arbeitet sie mit, parallel tüftelt sie an ihrer Karriere als Sängerin. Gerade ist ihr neues Musikvideo "After all" erschienen. Es läuft.

Wer sich mit der 20-Jährigen unterhält, trifft auf eine offene, sympathische junge Frau, der anzumerken ist, dass sie in ihrem jungen Leben schon viel Erfahrung im Umgang mit Medien und Öffentlichkeit gesammelt hat. Denn schon als 14-Jährige nahm sie an der RTL-Show "Das Supertalent" teil, ebenso ein Jahr später. Richtig in den öffentlichen Fokus geriet sie 2012 bei "DSDS". Für Fabienne eine unbezahlbare Erfahrung: "Nicht nur musikalisch, sondern auch für mich persönlich: Ich musste lernen, mich selbst zu organisieren, weil wir viel unterwegs waren." Einen Negativ-Stempel als "DSDS-Sternchen" bekam sie im Nachhinein nicht. "Vielleicht, weil ich immer ich selbst geblieben bin", glaubt die gebürtige Dormagenerin.

Eine Szene aus ihrem Musikvideo "Wonderful Days". FOTO: Dany Wild

Zwei Singles hat sie bislang herausgebracht, "Dieses Gefühl" und "Summerlove", es folgte das Video "Wonderful Days". Nicht zuletzt unter starker Beteiligung ihres Freundes Jason Anousheh entwickelt sie ihr musikalisches Potenzial weiter. Aktueller Höhepunkt ist ihr Musikvideo "After all", das auf dem bekannten Label Konto in einer Sampler-Reihe von Electric Dance Music erschienen ist. "Ein Ritterschlag", sagt Jason. Der Song entstand zusammen mit den in der Szene viel beachteten DJs Blondee und Marc Werner. Musikalisch will sich Fabienne nicht zu sehr festlegen: "Ich mag viele Richtungen, möchte mich ausprobieren."

Wo ihre berufliche Zukunft liegt, weiß Fabienne, die Anfang Dezember 21 Jahre wird, noch nicht. Gerne möchte sie an der privaten Hochschule für Medien und Kommunikation studieren, dort steht jetzt ein Einstellungstest für sie an. "Mein eigentliches Ziel ist das Fernsehen, um dort hinter der Kamera zu arbeiten. Auf jeden Fall etwas im Medienbereich." So viel sie privat auch in Köln unterwegs ist, ihr Anker ist das Elternhaus in St. Peter. Ihr starker Bezug zu Dormagen wird an vielen Auftritten deutlich, die sie in ihrer Heimatstadt gerne bestreitet: ob auf dem Weihnachtsmarkt in der City, beim Heimspiel der TSV-Handballer oder beim Sommerfest des Integrationsfests. Sie war auch engagierte Teilnehmerin beim Projekt "Zukunftsstadt Dormagen". "Wenn ich 30 bin, habe ich vielleicht ein Haus in Köln-Junkersdorf oder eine Wohnung in Dormagen." Mit Heimat verbindet Fabienne "Wärme, Sicherheit, Traditionen, meine alte Schulfreundin Lea oder die Bahnschienen, an denen ich früher verbotenerweise spielte".

Quelle: NGZ
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