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Dormagen
Familien sind beim Grundstückskauf in Nievenheim bevorzugt

Dormagen. Im Baugebiet "Nievenheim IV" haben Familien sowie Interessenten, die die Kriterien im Rahmen des geförderten Wohnungsbaus erfüllen, gute Chancen, Eigentum zu erwerben.

Der Planungs- und Umweltausschuss empfahl jetzt dem Stadtrat, in dessen Sitzung am 23. Juni zu entscheiden, dass die Baufelder A und B 1 bis B 3 im Rahmen von Bieterverfahren zu vergeben sind. Damit ist gemeint: Familien erhalten einen Bonus, wenn sie in Dormagen ein städtisches Grundstück kaufen, um dort ein Eigenheim zu bauen. Zehn Euro pro Quadratmeter werden in dem Bieterverfahren für jedes Kind unter 18 Jahren berücksichtig, so dass das Angebot fiktiv erhöht wird. Sind die Gebote dann bei mehreren Bewerbern noch gleich, erhalten Dormagener den Vorzug.

Das können Personen sein, die ihren Hauptwohnsitz hier haben oder seit mindestens drei Jahren einen Arbeitsplatz. Am Ende kann dann auch das Los entscheiden. Hintergrund ist, dass auf diesem Weg zum einen möglichst hohe Einnahmen für die Stadt erzielt werden sollen, auf der anderen Seite aber auch unter demografischen Gesichtspunkten junge Familien nach Dormagen geholt bzw. sie zum Bleiben motiviert werden sollen.

In den Baufeldern B 1 bis B 3 soll 50 Prozent der Wohnbaufläche für den geförderten Wohnungsbau vorgesehen werden. Sofort zur Anwendung kommt die neue Regelung im Neubaugebiet "Nördlich der Bismarckstraße IV" in Nievenheim. Dort geht es um 24 Grundstücke für eine freistehende Bebauung, 48 Grundstücke zur Errichtung von Doppelhaushälften, sieben Grundstücke zur Errichtung von insgesamt 31 Reihenhäusern und noch ein Grundstück für den Geschosswohnungsbau zur Vermarktung. Die Verwaltung hofft, die Vermarktung der Baugrundstücke bis Ende dieses Jahres abzuschließen.

(schum)
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