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Dormagen
Fehlalarm: Rathaus-Galerie gesperrt

Dormagen: Fehlalarm: Rathaus-Galerie gesperrt
Zwei Löschzüge waren ausgerückt, nachdem der Alarm in der Leitstelle eingegangen war. FOTO: K. Schumilas
Dormagen. Das Shopping-Center musste für eine knappe halbe Stunde geräumt werden. Von Anneli Goebels

Ein technischer Defekt an zwei Sprinklern hat gestern Vormittag einen Fehlalarm in der Rathaus-Galerie ausgelöst. Die Folge: Besucher und Geschäftsleute des Centers an der Kölner Straße wurden über eine Lautsprecher-Durchsage gebeten, das Gebäude sofort zu verlassen. Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr, Klaus Schiefer, gestern mitteilte, seien die Einsatzkräfte gegen 10.45 Uhr alarmiert worden. Als die Fahrzeuge kurze Zeit später eintrafen, hatten alle die Galerie bereits verlassen. "Da mussten wir nicht mehr eingreifen, das hatte bereits der Sicherheitsdienst der Galerie erledigt", so Schiefer.

Gemeinsam mit diesem machten sich die Feuerwehrleute auf die Suche nach der Ursache. Schnell wurde klar, dass die in einem technischen Defekt liegt. Sowohl im Erdgeschoss als auch in der Tiefgarage sei es zu einem Druckabfall in der Anlage gekommen, erklärte Schiefer. "Wenn das passiert, strömt Wasser aus, was den Alarm auslöst", so der Feuerwehrmann weiter. Gegen 11.10 Uhr schließlich konnte bereits Entwarnung gegeben werden. Kurz danach wurde die Rathaus-Galerie wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.

Verletzt wurde niemand, manch einem wird der Schreck jedoch noch in den Gliedern gesessen haben. Im Einsatz waren der hauptamtliche Löschzug, der Löschzug Mitte sowie der Rettungsdienst mit insgesamt 20 Kräften, die recht schnell nach Klärung der Lage wieder abziehen konnten. Einsatzleiter Klaus Schiefer erinnert sich an drei Einsätze, die er in den vergangenen Jahren in der Rathaus-Galerie hatte. So hatte ein Computer im damaligen Lebensmittelmarkt Edeka gebrannt. In der Warenannahme hatten Cola-Kisten Feuer gefangen und in der Tanzschule Reißer hatte ein Trafo geschmort. "Dadurch war es dort zu einer sehr starken Rauchentwicklung gekommen, die natürlich ziemlich gefährlich aussah", sagt Schiefer. Bei allen Einsätzen sei niemand verletzt worden. Der Betrieb in der Galerie ging nach dem Zwischenfall normal weiter. Gesucht wird jetzt nach dem defekten Teil, das für den plötzlichen Druckabfall verantwortlich ist. "So etwas kommt vor", sagt Schiefer.

Quelle: NGZ
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