| 09.18 Uhr

Dormagen
Ferrari durchbricht Leitplanken auf der A 57

Ferrari prallt durch Leitplanke auf A57
Ferrari prallt durch Leitplanke auf A57 FOTO: Daniel Bothe
Dormagen. Als die Polizei und die Rettungskräfte am Unfallort eintrafen, bot sich ihnen ein Anblick, der nicht vermuten ließ, dass die Insassen nahezu unverletzt das Fahrzeug hatten verlassen können: Es war ein spektakulärer Unfall am Sonntag Abend auf der Autobahn 57.

Ein roter Ferrari mit Neusser Kennzeichen war auf dem Weg von Köln in Richtung Krefeld vor der Anschlussstelle Dormagen ins Schleudern geraten, hatte die Leitplanke durchbrochen und war nach Angaben einer Polizeisprecherin "nach 70 Metern zum Stehen gekommen". Der Motorbereich war völlig zerstört, die Scheiben gesplittert - aber der Fahrer und die drei Beifahrer konnten selbstständig den Sportwagen verlassen.

Nach Angaben des Fahrers war er auf dem linken Fahrstreifen unterwegs und wechselte auf die rechte Seite, um ein nachfolgendes Fahrzeug vorbei zu lassen. "Dabei ist er ins Schleudern geraten, unter die Leitplanke geraten und drei Meter tief die Böschung herunter gestürzt", schildert die Polizeisprecherin den Ablauf. Dass der Ferrari mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs war, dafür hat die Polizei keine Anhaltspunkte, auch nicht dafür, dass es sich um ein "Wettrennen" mit einem anderen Fahrzeug gehandelte habe. "Zu der Zeit regnete es, und die Fahrbahn war nass." Alkohol spielte laut Aussage der Polizei auch keine Rolle.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich Fahrzeuginsassen bereits befreit und in Richtung Fahrbahn geschleppt. Eine weitere Person wurde aus dem Ferrari befreit. Die Autobahn 57 war für etwa eine Stunde in Richtung Krefeld komplett gesperrt, was laut Sprecherin nicht zu größeren Verkehrsbehinderungen führte.

(schum)
Diskussion
Das Kommentarforum zu diesem Artikel ist geschlossen.