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Brand in Dormagen-Nievenheim
Feuerwehr rettet neun Hunde und zehn Katzen

Derzeit befinden sich die hauptamtliche Wachabteilung, der Rettungsdienst sowie die Löschzüge Nievenheim und Straberg in...

Posted by Feuerwehr Dormagen on Sonntag, 5. November 2017
Dormagen. In Dormagen hat es in einem Einfamilienhaus gebrannt. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig retten, die Brandursache ist noch unklar. 

Einsatzleiter Olaf Lenk sagte es ganz offen. "Zum Glück waren wir schnell genug vor Ort, sonst hätte dieser Brand ähnlich ausgehen können wie der in der vergangenen Woche in Rheinfeld", urteilte der Brandamtmann von der Feuerwehr Dormagen am Sonntag Nachmittag.

Das Haus am Grienskamp in Rheinfeld war komplett zerstört worden. Ganz so schlimm ging es bei dem Feuer in einem Einfamilienhaus an der Nievenheimer Heerstraße nicht aus. Doch der Schaden ist auch dort beträchtlich – nicht zuletzt, weil das Gebäude mit offenem Treppenhaus von innen stark verraucht ist und sich die giftigen Rußpartikel überall niedergesetzt haben. Zwei Bewohner, ein Mann und eine Frau, konnten sich schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr, bei der der Alarm um 10.22 Uhr eingegangen war, selbst in Sicherheit bringen. Allerdings wurde die Frau bei dem Unglück leicht verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Kümmern mussten sich die Einsatzkräfte auch um eine ganze Anzahl von Tieren, die in dem Haus gelebt hatten und vor den Flammen gerettet werden konnten: Die neun Hunde und zehn Katzen sind vorläufig im Tierheim untergekommen. Laut Einsatzleiter Olaf Lenk war das Feuer im Badezimmer des Hauses an der Heerstraße ausgebrochen; um an den Brandherd zu kommen, mussten die Helfer die Decke des Raumes öffnen. Die Arbeiten schritten aber zügig voran. "Nach etwa einer Stunde war der Brand gelöscht", berichtete Lenk auf Anfrage.

Nun muss die Ursache des Feuers ermittelt werden. Ein Sachverständiger der Versicherung war nach Informationen unserer Redaktion am Sonntag bereits vor Ort und konnte den Bewohnern offenbar auch ein Ausweichquartier für zunächst zwei Nächte besorgen.

Am Einsatz beteiligt waren insgesamt 32 Kräfte – von Polizei und Rettungsdienst, aus den Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehren Nievenheim und Straberg sowie aus dem Hauptamt der Wehr.

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(ssc)
 
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