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Dormagen
Flüchtlinge helfen, Stadt sauber zu halten

Dormagen. Die Innenstadt, vor allem das Bahnhofsumfeld, und die nicht nur bei Touristen sehr beliebte Zonser Altstadt wird ab jetzt auch von zusätzlichen Kräften sauber gehalten. Sie kommen aus Guinea, Nigeria und Albanien: Vier neue Kollegen, die bei den Technischen Betrieben der Stadt Dormagen (TBD) künftig regelmäßig helfen, die Straßen und Grünanlagen in Dormagen sauber zu halten.

Im Baubetriebshof begrüßte Bürgermeister Erik Lierenfeld jetzt die neuen Mitarbeiter Artan Rruschi, Thierno Tahirou Diallo, Mohammed Karamoko und Richard Oppong. Sie sind Flüchtlinge, die im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes eine gemeinnützige Beschäftigung mit jeweils 25 Wochenstunden erhalten. Gemeinsam mit dem Vorarbeiter Sergej Scheck kümmern sie sich um die Sauberkeit in der Innenstadt, am Bahnhof und in Zons. "Sie nehmen hier eine Tätigkeit wahr, mit der sie hohen Zuspruch bei den Bürgern finden und zugleich an das Arbeitsleben in Deutschland herangeführt werden", sagte Lierenfeld. Zwei weitere Flüchtlinge sollen die Reinigungsgruppe künftig noch verstärken.

Laut Asylbewerberleistungsgesetz darf die "zu leistende Arbeit sonst nicht, nicht in diesem Umfang oder nicht zu diesem Zeitpunkt verrichtet werden". Die Arbeitsgelegenheiten mit einem Stundenlohn von 1,05 Euro begründen "weder ein Arbeitsverhältnis im Sinne des Arbeitsrechts, noch ein Beschäftigungsverhältnis im Sinne der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung".

(cw-)
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