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Dormagen
Freunde sammeln weiter für "Dammi" und seine Familie

Dormagen. Geld- und andere Spenden für Wachkoma-Patient. Von Anneli Goebels

Sie haben noch viele Ideen und sind noch lange nicht müde, die Familie Damrich zu unterstützten. Im vergangenen Jahr hatten Roland Haffner, Ralf Mundt und Norbert Nawroth eine Internetseite erstellt, um auf das Schicksal ihres Freundes Andreas Damrich, genannt "Dammi", aufmerksam zu machen (die NGZ berichtete). Der hatte im August 2014 beim Joggen einen Herzinfarkt erlitten und liegt seitdem im Wachkoma. Gepflegt wird der 40-Jährige zu Hause - von seiner Frau Astrid und Pflegerinnen. Zur Familie gehören außerdem drei minderjährige Kinder.

"Über unsere Seite, die Internetseite des Norbert-Gymnasiums sowie über Facebook haben wir in den vergangenen Monaten viele Menschen auf das Schicksal der Familie aufmerksam gemacht", sagt Haffner. Auf einem von den Freunden eingerichteten Spendenkonto seien mittlerweile 20.000 Euro, ebenso viel auf einem Konto, das die Sparkasse Neuss als ehemaliger Arbeitgeber von Andreas Damrich eröffnet hat. "Schwierig ist, dass seit Januar kein Krankengeld mehr gezahlt wird und Dammi jetzt berentet wird", erklärt Haffner. Denn das Einfamilienhaus ist noch nicht abgezahlt. Zurzeit werde das Darlehen nicht weiter getilgt, sondern nur ein minimaler Zinssatz gezahlt. Ob die Damrichs im Haus bleiben können, ist ungewiss. Astrid Damrich, sagt Roland Haffner, sei es auch wichtig, ein Auto zu haben, in dem sie ihren Mann samt Rollstuhl mitnehmen kann. "Sie möchte ihn, so oft es geht, dabei haben, weil sie sicher ist, dass ihm das hilft", sagt Haffner. Wofür die Spendengelder letztlich ausgegeben werden, wird bald in großer Runde besprochen. Dass weiter gesammelt werden muss, ist allen klar. Schließlich sind im Haus auch einige Umbauarbeiten notwendig. Neben Geldspenden haben die Familie bis jetzt auch viele nicht monitäre Angebote erreicht, wie Ausflüge oder Kindergeburtstage.

Quelle: NGZ
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