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Wort Zum Sonntag
Frieden mit sich und anderen

Dormagen. Jemand sagte einmal: "Im Umgang mit den eigenen Fehlern sind wir wie Maulwürfe". Vergraben, abtauchen, blind wie die Nacht. "Im Umgang mit den Fehlern anderer wie Luchse". Ein Luchs kann das Rascheln einer Maus noch aus 50 Metern wahrnehmen. Seine Augen sind sechs Mal so empfindlich für Fehler anderer als für seine eigenen - quatsch, sechs Mal so lichtempfindlich wie die Augen des Menschen.

Wie ist das bei Ihnen? Ausgeprägter Maulwurf oder Luchs? Interessant ist, dass beide voneinander abhängen: Je größer der Maulwurf, umso größer der Luchs - proportional ist da ein Zusammenhang. Wer für eigene Fehler blind ist, sieht die anderer umso mehr.

Jesus sagt, dass wir dazu neigen, den Splitter im Auge des anderen zu suchen und dabei den Balken im eigenen übersehen. Sein Hilfe: Die eigenen Fehler wahr- und ernstnehmen. Gott verzeiht gern. Damit zeigt er uns, dass wir barmherzig miteinander umgehen können, denn Gott ist barmherzig zu uns. Es geht nicht um Bagatellisierung von Fehlern, sondern darum, diese nicht beim Anderen wahrzunehmen, um sich selbst besser zu fühlen. Wer das Leben fördern will, schließt Frieden mit sich und mit dem Anderen. Also: Seien Sie kein Luchs, halten Sie den Maulwurf in Ihnen klein! Sie dürfen Gott um seinen Frieden bitten. Pastor Roger McCloy, Baptistenkirche

Quelle: NGZ
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