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Dormagen
Friedensschule kann Wasserspielplatz bauen

Dormagen. Ein Walnussbaum muss weichen. Doch das ist der einzige Wermutstropfen, den die Friedensschule im Zusammenhang mit ihrem Preis schlucken muss, den sie gestern in Empfang nehmen durfte: Einen Scheck über 10 000 Euro überreichten Simone Brill (Firma Henkel) und Dirk Müller (Chefredakteur der Zeitschrift "familie&co") an Schulleiterin Rotraud Leufgen. Damit wird auf einem zur St.-André-Straße hin gelegenen Bereich des Schulgeländes, auf dem jetzt noch besagter Walnussbaum steht, ein Friedensreich-Hundertwasser-Spielplatz angelegt. Mit dem Projekt hatte sich der Offene Ganztag der Friedensschule am "Futurino"-Wettbewerb von Henkel/Persil und "familie&Co" beteiligt - und gewonnen.

Das Konzept für den Spielplatz ist ungewöhnlich. Gegen Lärm und neugierige Blicke wird die Fläche mit Motiven im Stile des Künstlers Hundertwasser zur Straße hin abgeschirmt; die Bilder kreiert Erzieherin Larissa Kramer mit den Kindern. Der eigentliche Spielbereich für die rund 200 Jungen und Mädchen der Friedensschule mit Schleusen- und Matschtisch, Rinnen und Wasserrad soll ihnen das Element Wasser näherbringen. Dabei soll es zum Beispiel um Fließverhalten, Wasserkraft und -reinigung gehen. Nutzbar wird der Spielplatz voraussichtlich ab Mai 2016 sein.

(ssc)
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