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Dormagen
Für Sportzentrum Zons fehlt Konzept gegen Falschparker

Dormagen. Langjährige Mitglieder kennen das Thema zur Genüge: die unbefriedigende Verkehrs- und Parksituation im Bereich des Zonser Sportzentrums. Schon mehrfach wurde darüber im Planungs- und Umweltausschuss diskutiert. Ohne eine durchgreifende Lösung zu finden. So ging es wohl auch am Dienstag Abend aus. Dort wurde über einen Antrag der Zentrumsfraktion beraten, in dem die Verwaltung aufgefordert werden sollte, "kurzfristige Lösungsvorschläge" zu erarbeiten und Geld im Haushaltsjahr 2017 bereit zu stellen. Dieses Ansinnen wurde mit der Mehrheit von SPD, CDU und Piraten/Linke abgelehnt.

In der Diskussion wurde eines deutlich: Es liegt nicht daran, dass es im großen Umfeld des Sportzentrums generell zu wenige Parkmöglichkeiten gibt und Nutzer und Gäste daher verbotenerweise auf dem Seitenstreifen der Wilhelm-Busch-Straße parken. "Die Leute sind zu faul, etwas weiter entfernte Parkplätze zu nutzen", sagte Martin Pehe (Grüne). Keine Einigung gab es zum Vorschlag von Hans-Joachim Woitzik (Zentrum), der vorschlug, auf einer Länge von 200 Metern Poller auf der Zufahrtstraße zu bauen. "Eine Verengung der Wege sehe ich kritisch", argumentierte Andreas Behncke (SPD).

Bürgermeister Erik Lierenfeld nannte zum einen die Zahl von 64 Verwarnungen, die ausgesprochen wurden, zum anderen wies er auf die Schwerpunktkontrollen durch städtische Mitarbeiter hin. "Die werden auch fortgeführt." Pehe sprach sich für mehr Kontrollen aus, "da kann man auch in der Woche Geld verdienen". Die Anregung von Torsten Günzel (FDP), andere Zufahrten zum Heidestadion und zusätzlichen Parkraum zu prüfen, sagte Lierenfeld zu.

(schum)
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