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Dormagen
Fusion der VR Bank Dormagen soll keine Arbeitsplätze kosten

Dormagen. Für die Mitglieder und Vertreter der VR Bank Dormagen und der Raiffeisenbank Rhein-Berg waren es wahrscheinlich die beiden wichtigsten Nachrichten: Die angestrebte Fusion der beiden Kreditinstitute soll weder Arbeitsplätze kosten, noch sollen daraufhin Filialen geschlossen werden. Das bestätigte VR Bank-Vorstand Theodor Siebers gestern auch im Gespräch mit unserer Redaktion, nachdem die beiden Banken in den vergangenen Tagen zu jeweils drei regionalen Versammlungen eingeladen hatten, bei denen über den Fortschritt der Fusionsverhandlungen berichtet worden war. Von Stefan Schneider

Siebers betonte in diesem Zusammenhang erneut, dass der juristische Sitz des künftigen Groß-Instituts nach vollzogener Fusion zwar in Monheim sein werde. Dies werde aber keinen Einfluss etwa auf die Gewerbesteuerzahlungen haben. "Da würde sich nichts verändern", sagte Siebers.

Der Beschluss zur Fusion soll am 24. und am 31. Mai dieses Jahres in den Mitglieder- und Vertreterversammlungen der beiden Banken gefasst werden. Vorstände und Aufsichtsräte fühlten sich an deren Votum gebunden, sagte Siebers: "Sind die Mitglieder und Vertreter dagegen, gibt es keinen Zusammenschluss."

Damit ist nach dem Verlauf der Zusammenkünfte in Knechtsteden, Zons und Norf sowie in Monheim, Erkrath und Leichlingen allerdings nicht zu rechnen. "Wir sind nach den Regionalversammlungen sehr zuversichtlich, dass die weit überwiegende Zahl der Mitglieder dieser zukunftsweisenden Entscheidung positiv gegenübersteht, so dass wir im Mai auf eine klare und eindeutige Mehrheit für die Fusion hoffen dürfen", teilten die VR Bank und die Raiffeisenbank gestern in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Die Vorstände beider Banken hätten den Auftrag mitnehmen dürfen, die Arbeiten voranzutreiben und so die Voraussetzungen für die Fusion zu schaffen. Deren Vorteile sehen die Verantwortlichen in einer besseren Bewältigung der aus der langen Niedrigzinsphase resultierenden Herausforderungen, der gestiegenen Anforderungen an das Bericht- und Meldewesen und der Aufgaben im Bereich Digitalisierung.

Quelle: NGZ
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