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Dormagen
Gebühren in der Stadt bleiben stabil

Dormagen. Nur die Besucher der Volkshochschule müssen tiefer in die Tasche greifen.

Gute Nachricht für die Dormagener: Trotz schwieriger Finanzlage bleiben die wichtigsten Gebühren und Entgelte 2016 stabil. Die Übersicht:

Grundsteuer B Lange Zeit sah es so aus, als sollte der Hebesatz steigen und die Bürger im Durchschnitt mit 40 Euro im Jahr mehr belastet werden. Doch diese Erhöhung ist vom Tisch, die Steuer bleibt unverändert.

Abfallgebühren 177,38 Euro zahlt die Dormagener Musterfamilie im Vier-Personen-Haushalt eines Einfamilienhauses für die 120 Liter-Tonne bei 14-tägiger Leerung. In Neuss sind es nur 136,66 Euro, in Korschenbroich allerdings 251,46 Euro. Ende 2014 wies der Abfallbereich einen Gebührenüberschuss von rund 445.000 Euro aus. Damit kann das Minus aufgefangen werden, dass sich nach der Bedarfsrechnung für 2016 ergeben wird. Dort stehen einem Gebührenbedarf von 5,767 Millionen Euro Einnahmen von 5,501 Euro gegenüber.

Abwasser Aufgrund von "konsequenter Ausgabendisziplin", so die Stadt, bleiben diese Gebühren unverändert.

Straßenreinigung und Winterdienst Die Straßenreinigungsgebühren für allgemeine Straßen werden 2016 nicht erhöht und betragen unverändert 1,84 Euro je Meter. Die Aufwendungen von gut 300.000 Euro werden durch die Einnahmen gedeckt. Beim Winterdienst bleibt es bei 69 Cent pro Frontmeter im Bereich von überörtlichem Verkehr, auf Hauptstraßen und in der Fußgängerzone. 56 Cent sind es für die Straßen im innerörtlichen Verkehr.

Volkshochschule Wenn der Rat heute zustimmt, wird die Gebühr für Einzelveranstaltungen von vier auf bis zu fünf Euro steigen. Sonderveranstaltungen können dann statt zehn mit 15 Euro belegt werden, bei den Kursen stiege die Stundengebühr von 2,20 auf 2,50 Euro.

Musikschule Ob es zu einer Gebührenerhöhung kommt, ist noch ungewiss. Das hängt von Gesprächen mit dem Kreis ab. Die Verwaltung plant eine durchschnittliche Erhöhung von elf Prozent, was zu Mehreinnahmen von rund 50.000 Euro führen würde. Der Förderverein spricht von "unsozialen" und familienunfreundlichen Plänen.

(schum)
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