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Dormagen
Gelage am Bahnhof: Rathaus will Problem im Dialog lösen

Dormagen. Zurzeit sei Ruhe eingekehrt, nachdem sich die Polizei und das Ordnungsamt nach Anwohner-Beschwerden um die Trinkgelage am Bahnhof gekümmert hätten. So schilderte Jürgen Vogt in der Einwohnerfragestunde im Stadtrat die Auswirkungen seines Schreibens, das er stellvertretend für zwölf weitere Anwohner an Bürgermeister Erik Lierenfeld geschickt hatte. Vogt wies darauf hin, dass am Bahnhof, vor allem an der Rückseite in Richtung Knechtstedener Straße, "jeden Tag ein Besäufnis stattfindet". Dafür hätten die Anwohner kein Verständnis, vor allem, da ihnen die Trinkenden keinen Respekt entgegen brächten, wie Vogt ausführte. Die Gruppe nimmt an einem Methadon-Programm eines Arztes im Top-West-Gebiet teil und sorgte mit Pöbeleien und Schreien für Ängste und Ärger der Passanten. Die CDU hatte eine Anfrage an den Rat gestellt, wie die Situation zu entschärfen sei (die NGZ berichtete).

Ärger und Ängste seien nachvollziehbar, erklärte Bürgermeister Erik Lierenfeld, allerdings hätten die Kontrolleure das Ausmaß nicht bestätigen können. "Das Problem der Belästigung muss jedoch gelöst werden", sagte Lierenfeld, der auf stärkeren Dialog setzt. Polizei und Ordnungsamt wollen die Sicherheit verbessern, ohne die Gruppe nur vom Bahnhof zu vertreiben: "Wir kümmern uns weiter um eine Lösung."

(cw-)
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