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Dormagen
Geringe Gebühren für Abwasser und Müll in Dormagen

Dormagen. Mit ihren Gebühren für Abwasser und die Müllabfuhr liegt die Stadt Dormagen weit unter dem Landesdurchschnitt. Dies zeigt der jährliche Vergleich des Bundes der Steuerzahler (BdSt) NRW, der gestern veröffentlicht wurde. So ist Dormagen bei den Abwassergebühren gut 176 Euro günstiger als der Durchschnitt. Dabei hat der Bund der Steuerzahler für einen Vier-Personen-Musterhaushalt mit 200 Kubikmeter Frischwasserverbrauch und 130 Quadratmeter befestigter Fläche einen landesweiten Mittelwert von 724 Euro ermittelt.

In Dormagen sind es für das Jahr 2017 genau 547,50 Euro. Dies ist zugleich der zweitgünstigste Betrag im Rhein-Kreis Neuss hinter Kaarst, darauf machte die Dormagener Stadtverwaltung gestern aufmerksam. Landesweit schwanken die Gebühren zwischen 1289,74 Euro in Neunkirchen-Seelscheid im Rhein-Sieg-Kreis und 246,50 Euro in Reken im Kreis Borken. Während in Dormagen die Abwassergebühren von 2016 bis 2017 konstant blieben, hat der Bund der Steuerzahler die größte Steigerung bei der Stadt Heinsberg ausgemacht, die innerhalb eines Jahres die Abfallgebühren um 22 Prozent angehoben hat, gefolgt von Oer-Erkenschwick (18 Prozent) und Swisstal (15,4 Prozent).

Auch bei den Abfallgebühren liegt die Stadt Dormagen um fast 90 Euro unter dem Landesdurchschnitt, wie der Bund der Steuerzahler ermittelt hat. Ein Vier-Personen-Haushalt mit 120-Liter-Restmüllgefäß und ebenso großer Biotonne zahlt hier bei 14-tägiger Leerung 177,38 Euro. In Nordrhein-Westfalen sind es durchschnittlich 265 Euro. Im Kreisvergleich zählt Dormagen ebenfalls zu den preiswertesten Kommunen hinter Kaarst. "Wir freuen uns über dieses positive Ergebnis und arbeiten weiter daran, dass die Bürger bei uns möglichst wenig durch Gebühren belastet werden", sagte Stadtkämmerin Tanja Gaspers.

Quelle: NGZ
 
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