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Dormagen
Gesundheitsminister Gröhe lobt Schützen für Gemeinsinn

Dormagen: Gesundheitsminister Gröhe lobt Schützen für Gemeinsinn
Bundesminister Hermann Gröhe war Ehrengast beim Stadtempfang von Bürgermeister Erik Lierenfeld (r.) am Samstag. FOTO: Ati
Dormagen. Das sei natürlich etwas Besonderes, wies Bundesminister Hermann Gröhe gut gelaunt auf seine belegte Stimme hin: "Das passt ja prima zum Gesundheitsminister..." Gröhe war Ehrengast beim Stadtempfang, zu dem Bürgermeister Erik Lierenfeld Königspaare und Vorsitzende aus dem Dormagener Stadtgebiet sowie weitere Gäste vor dem Fackelzug ins Historische Rathaus eingeladen hatte. Im Vorjahr war der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel der erste Ehrengast gewesen. "Ich bin immer gern beim Fackelzug in Dormagen - wie auch in Grevenbroich -, da ich dann endlich die liebevoll hergestellten Fackeln bewundern kann. Als aktiver Neusser Schütze sehe ich sie ja nie", sagte Gröhe, der seit 30 Jahren in Neuss mitmarschiert, weswegen die Einladung keinen missionarischen Hintergrund haben könne. "Schützen gestalten ihre Heimat, sie sorgen für ein Miteinander mit Anderen - im Bewusstsein unserer Werte", lobte er.

Er könne "noch nicht mit 30 Jahren Schützenmitgliedschaft" aufwarten, erklärte der 29 Jahre alte Bürgermeister Lierenfeld lachend. Ernst war er bei seiner Aufforderung, in Dormagen - wie in Europa - "zusammenzustehen und gemeinschaftlich zeigen, dass eine Gemeinschaft wichtig ist." Dafür sei auch gemeinsames Erleben wichtig.

Im Mittelpunkt des Schützenempfangs der Stadt standen auch die gekrönten Häupter: Zum Dormagener Schützenkönigspaar Rainer II. und Petra Schoo gesellten sich auch die Königspaare aus Gohr, Delhoven, Broich, Delrath, Hackenbroich, Horrem, Stürzelberg, Ückerath, Zons und Nievenheim.

Zufrieden mit dem Stadtempfang zeigte sich Lierenfeld kurz vor dem Fackelzug: "Es herrscht hier eine gute, positive Stimmung." Das Ziel, weitere Kontakte zwischen den Schützen und Gästen zu ermöglichen, sei erreicht: "Alle können miteinander reden - und der Spaß daran war zu spüren."

(cw-)
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