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Dormagen
Goldhochzeiter Bebber sind in Stürzelberg "feste Größen"

Dormagen. Ein halbes Jahrhundert ist es mittlerweile her, dass Manfred und Annemie Bebber den Bund fürs Leben schlossen. Wenngleich in Düsseldorf geboren, lebt Manfred Bebber seit 1950 in Stürzelberg, woher sein Vater stammte. Einander kennengelernt haben die beiden Goldjubilare beim Schützenfest und im Karneval: Manfred Bebber war dort mit dem heimischen Bundestambourkorps 1887 unterwegs, in dem er 53 Jahre aktiv sein sollte.

Dazu, dass er in Stürzelberg "bekannt wie ein bunter Hund" ist, hat zudem beigetragen, dass der selbständige Elektromeister 1962 sein Geschäft an der Fahrtstraße eröffnete. In dem hat Annemie Bebber (72) von Beginn an mitgearbeitet. "Ein bisschen selbständig" sind die beiden immer noch, wie Manfred Bebber sagt, der kommenden Montag 75 Jahre alt wird. Aus dem Vereinsleben hat er sich inzwischen zurückgezogen. Gemeinsam sind die beiden Goldjubilare gern im heimischen Garten aktiv. Aus ihrer in der Pfarrkirche St. Aloysius geschlossenen Ehe gingen drei Töchter hervor, heute sind die Eheleute Bebber stolze Großeltern von fünf Enkeln und einer Enkelin. Die waren lange Zeit das liebste Hobby von Annemie Bebber, "aber inzwischen sind sie ja schon größer", wie sie sagt. Einmal im Monat geht sie zum Kegeln, ansonsten "blieb nicht viel Zeit für andere Hobbys", so die Goldjubilarin im Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte. Morgen laden die Eheleute Bebber Freunde, Bekannte und natürlich die Nachbarschaft zu einem Umtrunk ein. Die kirchliche Feier der Goldhochzeit und die im Kreise der Familie sollen erst im August stattfinden. "Man kriegt sie ja nie unter einen Hut", verweist Annemie Bebber auf die - zumal angesichts der Ferien - betstehenden Probleme, Termine zu koordinieren.

(S.M.)
 
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