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Dormagen
Größe der Fußballfelder soll überprüft werden

Dormagen. Können die Fußballvereine in Dormagen künftig keine D-Junioren-Turnier mehr austragen? Diese Frage steht im Raum, weil der Sportausschuss neue Standards für den Umbau von Kunstrasenplätzen beschlossen hat. Die Netto-Spielfläche soll künftig 100 mal 64 Meter betragen. Ein Maß, das nach Ansicht der CDU-Sportpolitiker problematisch sein könnte. Sie warfen in der vergangenen Sitzung dieses Thema auf. Konkret: Viele Vereine lassen bei D-Junioren- Turnieren auf einem "normalen" Spielfeld gleich zwei Begegnungen parallel laufen. Jede Spielhälfte wird dann zu einem eigenen Fußballplatz. Das bedeutet aber auch, dass dort jeweils sechs Meter fehlen. Denn die Vorschriften in diesem Bereich sprechen von 70 Metern als Mindestlänge des Feldes.

Für die Verwaltung versprach Bernd Lewerenz, Leiter des Sportservice, diesen Umstand zu überprüfen. Die CDU blieb hartnäckig und beantragte, dass die Verwaltung zur Spielfeldgröße "eine generelle Unbedenklichkeitsbescheinigung des Fußballverbandes einholt", so der sportpolitische Sprecher Andreas Buchartz. "Sie soll sich zusätzlich speziell bestätigen lassen, dass bei Jugendturnieren der Altersklasse der D-Junioren zwei Spiele zeitgleich von Außenlinie zu Außenlinie auf beiden Spielfeldhälften ausgetragen werden dürfen."

Hintergrund der Standardisierung (Verringerung auf 90 Prozent der üblichen Größe) der Feldgröße ist es, dass dadurch rund zehn Prozent der sonst üblichen Baukosten eingespart werden können. Das wären dann rund 60.000 Euro.

(schum)
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