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Dormagen
Hackenbroicher fördern Integration

Dormagen. TuS-Chef beim Stadtteilgespräch: Keine Probleme mit Flüchtlingsunterkunft. Von Carina Wernig

Den größten Anteil an der Diskussion über Hackenbroich und Hackhausen nahm beim Stadtteilgespräch die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen ein. Vor knapp 50 Besuchern in der Aula der Schule am Chorbusch erläuterte Bürgermeister Erik Lierenfeld die Situation, speziell die Pläne, als einen der nächsten Standorte den hinter dem Parkplatz an der Sportanlage des TuS Germania Hackenbroich zu verwirklichen. Etwa 100 Flüchtlinge sollen drei bis sechs Jahre dort leben.

Dem Standort auf der Wiese vor der Sportanlage - der Bolzplatz soll erhalten bleiben - steht der Vorsitzende des TuS Germania Hackenbroich, Hans Sturm, positiv gegenüber: "Der Vorstand des TuS hat mit diesem Standort keine Probleme. Wir wollen die Flüchtlinge integrieren und die Verwaltung bei der Aufgabe der Integration unterstützen", sagte Sturm, der auch stellvertretender Bürgermeister ist. "Wir in Hackenbroich kennen uns mit Migranten aus", betonte er. Die Integration müsse von der ganzen Gesellschaft geleistet werden, wie Bürgermeister Lierenfeld sagte. Er wies darauf hin, dass zum Beispiel Spracherwerb auch von den Asylbewerbern eingefordert werden müsse.

Die fünf ersten neuen Flüchtlingsunterkünfte im Stadtgebiet sind beauftragt, die ersten zwei sollen im März in Horrem bezogen werden. Im Hauptausschuss am 17. März geht es um die Entscheidung über zunächst vier weitere Standorte, wie Lierenfeld sagte: "Je nach der weiteren Entwicklung der Zuweisungen könnten diese Unterkünfte für dieses Jahr ausreichen. Allerdings müssen wir Ersatzplätze für die Notunterkünfte schaffen."

Zu wenig Parkplätze am Kreiskrankenhaus, wozu die Verwaltung ein Lösungskonzept erstellen wird, die ungewisse Zukunft des Einkaufszentrums Moselstraße und die Bebauung hinter der "Alten Schule" waren weitere Themen bei der Bürgerversammlung.

Quelle: NGZ
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