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Dormagen
Honig und Tannenbäume für die Rheinwacht

Dormagen. Die Stürzelberger unterstützen ihren Verein bei der Sportplatzfinanzierung mit Ideen und Herzblut. Von Stefan Schneider

Die Menschen in Stürzelberg zeigen ein Herz für ihren Sportverein Rheinwacht. Der muss einen Teil seiner neuen Anlage, die am weißen Stein gebaut werden soll, selbst finanzieren und benötigt dabei Unterstützung. Die wird ihm auch zuteil. Auf etwa 12.000 bis 14.000 Euro beziffert Schatzmeister Mathias Molloisch-Wilson die bisherigen Einnahmen aus Spenden, die in das Projekt Kunstrasenplatz fließen werden. Der Verein muss insgesamt 80.000 Euro Eigenleistung aufbringen - wobei auch Arbeitskraft, etwa in Form von Handwerkerleistungen, angerechnet wird.

Weitere Unterstützung ist bereits in die Wege geleitet, wie Molloisch-Wilson gestern im Gespräch mit unserer Redaktion berichtete. Dabei sind die Stürzelberger sehr kreativ. Ein Imker spannt sogar seine Bienen ein, um der Rheinwacht zu helfen. "Er verkauft Honig zu unseren Gunsten", erzählt Molloisch-Wilson. Ein Landwirt, der Weihnachtsbäume anbietet, wolle aus dem Erlös in diesem Jahr pro Baum einen Euro an den Club überweisen. Auch die Katholische Frauengemeinschaft und der Strickclub, beide aus der Gemeinde St. Aloysius, zeigen sich solidarisch mit den Fußballern. Sie werden auf dem Stürzelberger Adventsmarkt am 18./19. November Selbstgebasteltes und -gestricktes offerieren und mit dem Geld der Rheinwacht helfen. Die wird sich laut Molloisch-Wilson ebenfalls beim Adventsmarkt präsentieren und dort für den Kunstrasen u.a. Fußballerfiguren aus Holz verkaufen, die eine Stürzelbergerin stiftet.

Molloisch-Wilson ist von soviel Engagement gerührt und begeistert zugleich. "Sogar Leute, die nicht direkt mit dem Verein zu tun haben, kommen auf uns zu. Das zeigt, dass wir in Stürzelberg zusammenhalten und eine tolle Gemeinschaft haben." Die nächste Aktion ist für Sonntag, 13. November, ab 10.30 Uhr angesetzt. Dann lädt die Rheinwacht Unternehmer zum Frühstück ins Vereinsheim ein, um sie für das Kunstrasenprojekt zu begeistern.

Quelle: NGZ
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