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Dormagen
Hospizbewegung informiert über Vorsorgevollmacht

Dormagen. Für den morgigen Dienstag hat die Hospizbewegung Dormagen zu einem kostenfreien Informationsabend zum Thema "Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht - wie macht man es richtig?" ab 19.30 Uhr ins Haus für Horrem, Weilergasse 1b, eingeladen.

Rechtsanwalt Michael Weber, Vorstandsmitglied der Hospizbewegung Dormagen, stellt die unterschiedlichen Möglichkeiten dar, den "letzten medizinischen Willen" zu formulieren und somit Ärzten und Angehörigen eine Orientierung zu verschaffen, welche medizinischen Maßnahmen im Falle schwerer Krankheit erfolgen sollen und welche ausdrücklich nicht gewünscht sind. Er erläutert Vor- und Nachteile von Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung sowie die entscheidenden Unterschiede dieser drei juristischen Konzepte.

Bei diesem Thema beständen große Unsicherheiten und Ängste, weiß Dr. Udo Kratel, Internist und stellverstretender Vorsitzender der Hospizbewegung Dormagen, für die der Leitsatz gilt: "Nicht das medizinisch Machbare, sondern der Mensch steht im Vordergrund." Kratel wird morgen Abend viele Fragen aufgreifen, auch bezüglich unerwünschter intensivmedizinischer Maßnahmen wie künstliche Beatmung und Ernährungssonden. Methoden der Schmerztherapie und Verbesserung der Lebensqualität von unheilbar Kranken haben sich stark entwickelt und ermöglichen eine ganz individuell ausgerichtete palliative Versorgung Sterbender.

Quelle: NGZ
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