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Dormagen
Ineos meldet ein Rekord-Geschäftsjahr

Dormagen: Ineos meldet ein Rekord-Geschäftsjahr
Ineos von oben: Das Petrochemieunternehmen meldet erneut Wachstum. FOTO: Ineos
Dormagen. 2017 sei das beste Ergebnis der Standortgeschichte erzielt worden, teilt das Unternehmen mit. Von Stefan Schneider

Im vergangenen Spätherbst hatte es sich bereits abgezeichnet: Auch das Geschäftsjahr 2017 würde wieder ein erfolgreiches für das Petrochemieunternehmen Ineos werden. Jetzt nun folgte bei einer Betriebsversammlung die offizielle Bestätigung. "Mit der Jahresbilanz für 2017 weisen wir das beste Ergebnis der Standortgeschichte aus. Das ist neben den guten Rahmenbedingungen vor allem Ihr Verdienst", lobten Arbeitsdirektor Patrick Giefers und der Betriebsratsvorsitzende Rainer Müller die Belegschaft. "Sie haben mit Engagement, Flexibilität und der notwendigen Umsicht entscheidend zur Sicherheitsbilanz auf Weltklasseniveau und zu dem hervorragenden Geschäftsergebnis beigetragen."

Konkrete Zahlen gab das Petrochemieunternehmen traditionell nicht öffentlich bekannt. Wohl aber, dass das neue Jahr ähnlich gut begonnen habe wie das vergangene in Gänze gelaufen sei - übrigens auch hinsichtlich der Entwicklung des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Der Wachstumskurs habe beibehalten werden können, die Sicherheitsbilanz habe weiterhin positiv gestaltet werden können. Die Wertschätzung der Verantwortlichen für den Standort an der Stadtgrenze zu Dormagen spiegele sich in den Investitionen vor Ort wider, hieß es weiter. Eine davon ist die in das neue Verwaltungszentrum an der Bundesstraße 9, das voraussichtlich im Mai bezogen werden kann.

Zuvor stehen aber heute und morgen Betriebsratswahlen bei Ineos an. Über mangelndes Interesse an einer Mitarbeit in dem Arbeitnehmergremium kann sich der Betriebsratsvorsitzende Rainer Müller nicht beklagen: 63 Beschäftigte kandidieren diesmal für einen der 19 Plätze in der Interessensvertretung. "Dieses Engagement verdeutlicht die Verbundenheit der hier tätigen Menschen mit Ineos und der Betriebsratsarbeit", urteilt Rainer Müller. Die Beschäftigten wollten sich einbringen und konstruktiv an Veränderungen mitwirken. Der Betriebsratsvorsitzende zieht ein positives Fazit der zurückliegenden vierjährigen Amtszeit des Gremiums. Er findet lobende Worte "für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und den gegenseitigen respektvollen Umgang".

Gemeinsam mit der Geschäftsführung wirbt er für eine hohe Wahlbeteiligung.

Quelle: NGZ
 
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