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Dormagen
Investor baut Logistikhalle auf Rhebau-Areal

Dormagen: Investor baut Logistikhalle auf Rhebau-Areal
Michael Gerke, Erik Lierenfeld und Michael Bison, v. l. FOTO: Foto SWD
Dormagen. IDI Gazeley erhielt jetzt von der Stadt die Baugenehmigung für das 6,4 Hektar großen Areal an der B 9. Dort entstehen Lagerhallen. Von Klaus D. Schumilas

Die Entwicklung auf dem Silbersee-Gelände zieht sich noch hin, derweil kann sich die Stadt über die Fortschritte nicht weit entfernt an der Bundesstraße 9 freuen: Denn auf dem rund 6,4 Hektar großen Gelände der ehemaligen Rhebau Betonwerke (später Fuchs) entsteht durch die IDI Gazeley ein modernes Logistikcenter der neuesten Generation. Bürgermeister Lierenfeld überreichte jetzt vor Ort die Baugenehmigung. Damit kann der Investor die vorbereiteten Baumaßnahmen am Standort beginnen.

"Die über 32.000 Quadratmeter Lagerfläche können in bis zu drei Einheiten unterteilt werden. Gespräche mit möglichen Mietern laufen aktuell", erläutert Michael Gerke, Senior Development Director bei Gazeley. Sehr kurzfristig soll die Baustelleneinrichtung erfolgen, um noch in diesem Jahr mit den Hochbauarbeiten beginnen zu können. "Spätestens im Juni 2018 sollen die neuen Hallen dann bezugsfertig sein", so Gerke.

Bei diesem Vorhaben handelt es sich um ein besonderes Bauprojekt, denn es wird begonnen, ohne dass zu diesem Zeitpunkt feststeht, wer die bis zu drei Hallen einmal nutzen wird. "Dass IDI Gazeley in Dormagen mit dem Bau in Vorleistung geht, ohne die Hallen fest vermietet zu haben, zeigt unsere hohe Standortqualität", freut sich Bürgermeister Lierenfeld. Die Wirtschaftsförderung arbeitet mit IDI Gazeley eng zusammen und informiert Mietinteressenten über das Angebot. "Für die Hallen werden bald passende Mieter gefunden, denn die Nachfrage nach Hallenfläche ist in Dormagen ungebrochen hoch", ist sich auch Wirtschaftsförderer Michael Bison sicher, der von einem "Adelsschlag für den Standort Dormagen" spricht. "Wenn wir dort keine 1a-Lage hätten, würde Gazeley das nicht machen." Bei IDI Gazeley handelt es sich nach Angaben des Unternehmens um einen der weltweit größten Eigentümer, Betreiber und Investoren in Sachen Gewerbe-Immobilien. Das 32.000 Quadratmeter große Areal liegt, stadtauswärts gesehen, auf der rechten Seite vor der Shell-Tankstelle. Es handelt sich dort um ehemalige Lager- und Deponieflächen des früheren Betonwerkes. Das Areal ist durch den Eigentümer IDI Gazely bereits aufbereitet worden.

Bei Stadt und Wirtschaftsförderung freuen sich die Verantwortlichen über die Perspektive von anstehenden Ansiedlungen. "Wir unterstützen dies gerne und geben die Namen von interessierten Unternehmen weiter", sagt Wirtschaftsförderer Michael Bison. Seinen Wunsch nach einer gewerbesteuerrelevanten Ansiedlung kann er äußern, "aber letztlich entscheidet der Eigentümer". Mit dem Areal an der Bundesstraße 9 ist die größte zusammenhängende Fläche auf gutem Weg. Ihre erfolgreiche Vermarktung wird, so ist Michael Bison überzeugt, Kauf- und Mietinteressenten auf dieses Gebiet in Dormagen aufmerksam werden lassen. Deshalb geht von einem Baustart an dieser Stelle ein wichtiges Signal aus.

Andere Flächen, in ihrem Zuschnitt sehr unterschiedlich, warten noch auf die Vermarktung. Eine 5000 Quadratmeter große Fläche ist in städtischem Besitz, im Portfolio für potenzielle Kunden ist ein Grundstück des Discounters Aldi an der Borsigstraße und zwei Brachflächen, die unter den Arbeitstiteln "Ford Pesch" und "Fiege Bertoli" laufen. Bison: "Sie werden hoffentlich bald aktiviert."

Quelle: NGZ
 
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