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Dormagen
Investor wandelt Pläne für Wohnprojekt am Grind ab

Dormagen. Politik beschließt erneute Öffentlichkeitsbeteiligung.

Die Geschichte der geplanten Innenverdichtung in Stürzelberg wird demnächst mit einer erneuten Beteiligung der Öffentlichkeit fortgeschrieben. Das hat der Planungs- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Der Hintergrund: Der Investor, der den künftigen Bewohnern im Hinterland von Schul- und Oberstraße naturnahes Wohnen am Grind ermöglichen will, hat das städtebauliche Konzept durch ein Planungsbüro zum zweiten Mal überarbeiten lassen. Die Änderungen sind nicht sehr groß: Auf Wunsch des Eigentümers soll gegenüber dem Plan zuvor ein Teilgrundstück mit zwei Einzelhäusern hinzukommen. Dadurch würde das Plangebiet um 0,7 Hektar vergrößert, die Zahl der Gebäude stiege auf 14, die der Wohneinheiten auf 22. Nach Angaben der Stadtverwaltung ist festgelegt worden, dass sich die Anzahl der Wohneinheiten nicht weiter erhöhen darf. Gutachten zur Flora-Fauna-Habitat-Verträglichkeit, zum Artenschutz und zum Baugrund hat der Investor laut Stadtverwaltung vorgelegt.

Zentrums-Politiker Hans-Joachim Woitzik äußerte sich skeptisch zu den angegebenen Höhen der neuen Gebäude. Die an der Oberstraße können je nach Dachform bis zu 13,39 Meter hoch werden. "Passen solche Klötze da hin?" wollte Woitzik wissen. Stadtplaner Gregor Nachtwey sah indes keinen Anlass zur Besorgnis.

Wichtig für alle Stürzelberger: Die Stadt hat mittlerweile ein Verkehrsgutachten für den Ortsteil in Auftrag gegeben. Darin soll die gegenwärtige und die zukünftig zu erwartende Verkehrsentwicklung in Stürzelberg erfasst und dargestellt werden. Die Ergebnisse sollen auch in das laufende Bebauungsplanverfahren für das Wohnprojekt an Schul- und Oberstraße einfließen.

(ssc)
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