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Dormagen
Jahresabschluss der Stadt: Minus von 8,4 Millionen Euro

Dormagen. Trotz 10,7 Millionen Euro Ertragssteigerungen schließt der Jahresabschluss der Stadt Dormagen für 2014 mit einem Fehlbetrag von knapp 8,4 Millionen Euro ab. Diesen Jahresabschluss billigte nun der Rechnungsprüfungsausschuss unter dem Vorsitz von Karlheinz Meyer (FDP) einstimmig, nachdem die Rechnungsprüfung des Rhein-Kreises Neuss keine Einwendungen gemacht hatte.

Da zum Ende des vorigen Jahres die Ausgleichsrücklage aufgebraucht worden war, muss das Minus nun durch die allgemeine Rücklage aufgefangen werden. "Daher ist es ja so wichtig, dass wir nicht nur einen ausgeglichenen Haushalt haben, sondern am besten einen mit einem Plus", wies Kämmerin Tanja Gaspers auf die Notwendigkeit hin, den Schuldenberg nicht noch zu vergrößern, sondern am besten auch abzubauen.

Die Personalaufwendungen sind von 27 auf 30 Millionen Euro bis Ende 2014 gestiegen - ein Grund war die Wiedereingliederung des Kultur- und Sport-Betriebs Dormagen (KSD) in den Kernhaushalt der Stadt. Die Verbindlichkeiten sind von 59 auf 79 Millionen Euro vom Jahr 2013 auf 2014 gestiegen, darunter allein die Liquiditäts-Kredite von 48 auf 64 Millionen Euro.

(cw-)
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