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Dormagen
Jörg Bohrmann - in der TSV-Halle zu Hause

Dormagen: Jörg Bohrmann - in der TSV-Halle zu Hause
Jörg Bohrmann in seinem Element. In der Auszeit bringt der Trainer vom TSV Bayer Dormagen seine Handballer auf Trab. FOTO: Jäger
Dormagen. Seit zehn Jahren ist der gebürtige Wiesbadener als Handball-Trainer bei Bayer Dormagen tätig. Die TSV-Halle ist deshalb längst zu seiner Heimat geworden. Doch auch sein Lehramt an örtlichen Schulen verbindet ihn mit der Stadt. Von Stefan Schneider

Wenn er nach seinem Haupt-Arbeitsplatz gefragt wird, ist Jörg Bohrmann voll des Lobes. "Das TSV-Center ist eine der schönsten Zweitliga-Hallen in Deutschland", urteilt der gebürtige Wiesbadener, der im zehnten Jahr als Handball-Trainer beim TSV Bayer Dormagen tätig ist - anfangs im Jugendbereich, mittlerweile als Hauptverantwortlicher für das Aushängeschild des Vereins, die in der zweithöchsten Klasse angesiedelte erste Herrenmannschaft. "Die Rahmenbedingungen sind optimal, die Anlage ist modern in alle Richtungen", meint Bohrmann mit Blick auf die vielen zentral vorhandenen Möglichkeiten im athletischen Bereich wie Kraft- und Langhantelraum, Leichtathletikbahn und Beachanlage.

Doch nicht nur das trägt dazu bei, dass sich Bohrmann im TSV-Center so wohl fühlt. Großen Anteil daran haben auch die Zuschauer, die der Coach als "sehr emotional und treu" beschreibt. "Auch wenn sie mal schimpfen: Sie stehen immer hinter dem Team." Und bescherten dem 47-Jährigen schon einige Gänsehaut-Erlebnisse. Bei den beiden Meisterschaften in der Dritten Liga, aber auch beim Ehrenamtstag kurz vor Weihnachten 2013, als mehr als 2000 Menschen den TSV in der Partie gegen Aurich anfeuerten. Rund zweieinhalb Stunden täglich hält sich Bohrmann, der in seiner aktiven Zeit als Spieler zwei Mal Europapokalsieger wurde, in der TSV-Halle auf - kein Wunder, dass die neben seinem Wohnsitz in Delhoven so etwas wie sein zweites Zuhause geworden ist.

Bis zu 3002 Zuschauer (davon 1986 auf Sitzplätzen) finden beim Heimspielen Platz auf den Rängen. FOTO: Berns, Lothar (lber)

Viel Freude machen dem Coach aber auch sein Lehramt und die Arbeit mit Grundschulkindern. Zunächst an der Theodor-Angerhausen-, neuerdings an der Friedrich-von-Saarwerden-Schule in Zons.

Quelle: NGZ
 
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