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Dormagen
JU stützt Ex-Chef Heryschek bei Landtags-Kandidatur

Dormagen. André Heryschek hatte noch nicht seine Kandidatur für den Landtag offiziell gemacht, da stand für die Junge Union (JU) schon lange fest, dass der Fraktionsvorsitzende ihr Wunschkandidat als CDU-Bewerber im Wahlkreis 45 ist. "Er kann auf unsere Unterstützung zählen", sagt der stellvertretende JU-Vorsitzende Michael Meuter.

"Die vergangenen Jahre haben uns einfach gezeigt, dass André Wort hält, wenn er etwas verspricht. Er steht mittlerweile wie kein anderer für die CDU hier in Dormagen, er ist das Gesicht der Partei", so Meuter. Diese positive Nachricht werden die Vorstandsmitglieder Heryschek auch noch in einem persönlichen Gespräch mitteilen. Auch, dass er sich auf die uneingeschränkte Hilfe des CDU-Nachwuchses verlassen kann.

Heryschek hatte am gleichen Tag wie seine Parteikollegin Tanja Engwicht die Absicht öffentlich gemacht, als CDU-Kandidat des Wahlkreises 45 für die Landtagswahl im nächsten Jahr antreten zu wollen. JU-Vorsitzender Paul Cannata findet deutliche Worte: "André war in den vergangenen Jahren da, wenn wir ihn brauchten und hat viele von uns motiviert, überhaupt erst Parteipolitik zu machen. Er nimmt mit seiner lockeren, sachorientierten und unaufgeregten Art eine absolute Vorbildfunktion ein." Heryschek führte die JU von 2006 bis 2011. Einigkeit herrscht in der JU darin, dass es "absolut positiv ist, dass es in diesem Jahr zwei junge Kandidaten für dieses Amt gibt".

Eine automatische Rückendeckung von der Frauen-Union für Tanja Engwicht gibt es nicht. Das erklärte die stellvertretende Vorsitzende Barbara Brand: "Wir haben keine Präferenz für einen Kandidaten. Es geht darum, wie die Vorstellung am Wahlabend ist und welche Positionen die Kandidaten zu Frauen- und Familienfragen haben. Es ist toll, dass die CDU zwei Kandidaten aufbietet."

(schum)
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