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Dormagen
Jugend-Berufsförderung für drei Stadtteile

Dormagen. Die Stadt erhält Mittel für "Jugend stärken im Quartier" für Nievenheim, Hackenbroich und Horrem.

Jugendlichen mehr Chancen geben, eine Ausbildung und einen Beruf zu finden - dafür gibt es nun weitere Fördermittel, speziell für junge Menschen in Nievenheim, Hackenbroich und Horrem: Mit Hilfe des Bundes und des Europäischen Sozialfonds kann die Stadt Dormagen sie beim Übergang von der Schule in den Beruf künftig noch besser unterstützen - eine Fortführung der erfolgreichen Präventionsarbeit des "Dormagener Modells". Dormagen ist eine von 185 Kommunen bundesweit, die jetzt in das Modellprogramm "Jugend stärken im Quartier" aufgenommen wurden. "Dadurch können wir zusätzliche Fördermöglichkeiten schon ab dem Alter von zwölf Jahren anbieten und junge Menschen mit Startschwierigkeiten individuell bis zum 26. Lebensjahr begleiten", sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Für Stadtteilprojekte in der Jugendberufshilfe erhält Dormagen bis zu 100 000 Euro jährlich. In Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Jugendmigrationsdienst, dem Internationalen Bund, der Diakonie und dem Bildungszentrum Niederrhein wurden dafür die Stadtteile Nievenheim, Hackenbroich und Horrem ausgewählt. "Ein Ziel des Programms ist auch, das soziale Miteinander im Wohnumfeld zu stärken", erklärt die städtische Projektkoordinatoren Angelika Fernhomberg. So ist in Nievenheim daran gedacht, in einem Arbeitsprojekt mit den Jugendlichen einen Bürgergarten anzulegen.

"Die Aufnahme in das Förderprogramm ist auch eine Anerkennung der guten Arbeit, die wir bisher in Dormagen geleistet haben", sagt Jugendamtsleiterin Martina Hermann-Biert. Im Jahr 2009 wurde Dormagen vom Bund und dem Europäischen Sozialfonds schon einmal in das damalige Förderprogramm "Jugend stärken vor Ort" aufgenommen. In dem dreijährigen Projekt sind Initiativen wie der Berufsparcours entstanden, der bis heute zusammen mit den Schulen und zahlreichen Unternehmen aus der Region fortgeführt wird. Das neue Förderprogramm hat eine Dauer von vier Jahren.

"Die Initiative bettet sich hervorragend in unser Dormagener Modell ein. Dort kümmern wir uns in der zweiten Ausbaustufe derzeit darum, dass uns auch im Übergang von der Schule in den Beruf möglichst kein Jugendlicher verloren geht", betont der Bürgermeister.

Nähere Informationen unter 02133 257-527 im Jugendbildungsbüro der Stadt Dormagen.

(cw-)
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