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Dormagen
Jugendchor begeistert in der Kulle

Dormagen. Eine musikalische Zeitreise der Jugendlichen des Chorhauses St. Michael. Von Carina Wernig

Gänsehaut-Gefühle bei "Another brick in the wall" (Pink Floyd) , Rhythmus-Mitklatschen bei "Waterloo" (Abba) und Jubel nach der Frauenstimmen-Hymne "On my way home" (A-Capella-Gruppe Pentatonix) - der Jugendchor des Chorhauses St. Michael Dormagen begeisterte die Zuschauer am Wochenende gleich bei zwei Konzerten in der voll besetzten Kulturhalle.

Die jungen Frauen und Männer nahmen ihr Publikum mit auf die musikalische Zeitreise "Back in Time", bei der sie unter der Leitung von David Mertin und Felix Schirmer mit leisen wie kraftvollen Interpretationen überzeugten. Die jungen Sänger wagten sich zu Beginn sogar an ein Madrigal, ein mehrstimmiges Lied aus dem Jahr 1594: "April is in my mistress face". Danach ging es in schneller Folge von den 1950er Jahren ("Beyond the sea") bis in die Gegenwart.

Was der Jugendchor St. Michael auf die Bühne der "Kulle" brachte, war beste Unterhaltung - auch mal augenzwinkernd, als Rihannas "Umbrella" im Stil der 50er präsentiert wurde - oder wie Schlagzeuger Dennis Schloemer hinter einer Glaswand mit einem Schild "Bitte nicht füttern!" zumindest den ersten Reihen Spaß bereitete.

Ob "The Jackson Five" (Medley), "The Beatles" ("Drive my car"), Stevie Wonder ("I wish") - der Jugendchor wagte sich an die Stücke vieler großer Namen - und schaffte das Kunststück, verschiedene Stimmungen zu erzeugen. Direkt nach dem mitreißenden Grand-Prix-Siegerlied "Waterloo" eine fast schon mystische Stimmung bei einer zurückhaltenden Version des Klassikers "Another brick in the wall" zu erzeugen, beeindruckte die Gäste.

Auch nach der Pause stimmte die Mischung. Besonders überzeugend: "Africa" von Toto, das deutsche "Spinner" von Revolverheld oder "Castle of glass" von "Linkin Park". "Jetzt ist Sommer" von den "Wise Guys" wurde fast a-cappella dargeboten - ein Vorgeschmack auf die zu Recht umjubelten Songs "On my way home" und "Royals". Das machte Lust auf mehr. Lang anhaltender Applaus war der Lohn.

Quelle: NGZ
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