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Dormagen
Jugendliche planen Biker-Anlage mit

Dormagen. Heute schauen sich Vertreter des Planungsbüros das Gelände in Horrem an. Ein Workshop folgt. Von Stefan Schneider

Das ist eine gute Nachricht für alle jungen Dormagener Biker, die sich ein eigenes Gelände zur Ausübung ihres Hobbys wünschen. Wenn alles glatt laufe, gehe er davon aus, dass der sogenannte Dirt-Park, eine Landschaft mit Buckelpiste und Erdhügeln, bis Ende dieses Jahres fertiggestellt werden könne, sagte Bernd Lewerenz vom Sportservice der Stadt gestern auf NGZ-Anfrage. Und noch etwas wird die künftigen Nutzer freuen: Sie sind ausdrücklich eingeladen, die Gestaltung der Anlage zu unterstützen.

Der Dirt-Park soll in Horrem, in der Nähe der dort bereits vorhandenen Skater-Anlage, gebaut werden. Dort findet laut Lewerenz heute ein Treffen von Stadt-Vertretern und Experten eines Büros aus der Region statt, das mit der Planung beauftragt worden ist. Die Fachleute des Büros sind erstmals vor Ort; bisher lag ihnen nur ein grober Plan vor, heute wollen sie das Gelände selbst in Augenschein nehmen.

Der Auftrag für den Bau des Dirt-Parks beinhalte ausdrücklich auch die Organisation eines Workshops mit den potenziellen Nutzern der neuen Anlage, informierte Lewerenz. Die jungen Leute können dabei ihre Vorstellungen äußern. Mitbestimmung und Transparenz hatten Stadt und Politik bei diesem Projekt von Anfang an groß geschrieben. Ende März hatte es im "Café Micado" bereits ein vom Sportausschuss-Vorsitzenden Detlev Zenk moderiertes Treffen gegeben, an dem neben Klaus Güdelhöfer, Leiter des Kinder- und Jugendbüros, knapp 30 interessierte junge Leute teilgenommen hatten. Seinerzeit hatte es auch eine Abstimmung über den Standort des Dirt-Parks gegeben, bei der sich die Mehrheit für Horrem ausgesprochen hatte.

Dabei wird es auch bleiben, wenngleich der Sportservice geringfügig umplanen musste. Denn bei der ersten Option waren unter anderem Gasleitungen im Weg. Bei dem nun ausgewählten Bereich, ebenfalls nahe der Skater-Anlage, gibt es dieses Problem nicht; zudem hat das Areal laut Bernd Lewerenz den Vorteil, dass es im Winter abgeschlossen und somit besser vor Vandalismus geschützt werden kann.

Quelle: NGZ
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