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Dormagen
Keine Herpesviren mehr auf dem Goldberger Hof

Dormagen. Normalität sei auf dem Goldberger Hof wieder eingekehrt. Das betont Betreiber und Inhaber Jürgen Klein, der aber auch davon spricht, "harte Zeiten" hinter sich zu haben. Denn sowohl er und seine Frau als auch seine Mitarbeiter seien "wüst beschimpft" worden, als vor gut einem Monat festgestellt worden war, dass eines der Pferde, das dort untergestellt war, an einer Herpes-Infektion litt. Für das Tier gab es keine Rettung mehr, es musste eingeschläfert werden. Ein weiteres war wegen des Verdachts auf die Infektion in eine Tierklinik gebracht worden.

"Wir haben dann darauf bestanden, dass alle Tiere auf das Virus getestet werden", sagt Klein. Das habe allerdings bei einigen Kunden zu Unmut geführt. "Aber da haben wir uns auf keine Diskussionen eingelassen", so Klein. Aktuell sind auf seinem Hof 35 Pferde untergebracht - alle gesund. Zwei Einstellern habe er zwischenzeitlich kündigen müssen, weil "wir einen Stalltrakt modernisieren wollen, und ich die Tiere nicht so lange nicht in meinem Wohnzimmer unterbringen kann", sagt Jürgen Klein.

(goe)
 
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