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Dormagen
Kinder lernen den Wald im Tannenbusch kennen

Dormagen. Der Revierförster und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald veranstalteten Waldjugendspiele für Schulklassen. Von Carina Wernig

Waldjugendspiele im Tannenbusch - was wie eine verwandte Natur-Aktion der "Bundesjugendspiele" klingt, ist jedoch etwas ganz anderes: kein leistungsorientierter Wettbewerb, bei dem es auf Schnelligkeit, Kraft oder Reaktionsvermögen ankommt. "Das Ziel ist es, den Dormagener Grundschülern die Natur, speziell den Wald, spielerisch näherzubringen", erläutert Marc Pellekoorne, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Dormagen.

Gemeinsam mit Revierförster Theo Peters, der die Waldjugendspiele für die SDW und den Hegering wieder organisiert hat, hat Pellekoorne den Mädchen und Jungen verschiedener Grundschulklassen eine "Waldkiste" übergeben. "Sie sollen mit den enthaltenen Büchern, einem Waldspiel und anderen Hilfsmitteln den Wald auch im Unterricht weiter durchnehmen können", sagt der SDW-Vorsitzende. "Es ist immer wieder schön zu sehen, wie wohl sich die Kinder im Wald fühlen und mit wie viel Spaß sie an die Aufgaben gehen."

Denn ganz ohne spannende Aufgaben gingen die Waldjugendspiele auch nicht vonstatten. Angemeldet waren neun Grundschulklassen mit insgesamt 190 Schülern. Gemeinsam mit ihren Lehrern mussten sie bei der Waldrallye einen drei Kilometer langen Parcours bewältigen, bei dem Fragen und Aufgaben zum Thema Wald und Natur gestellt wurden. "Somit werden spielerisch die Nutz- , Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes nähergebracht", erklärt Revierförster Theo Peters.

Dabei ging es um Fragen, welche Bäume und Sträucher im Tannenbusch wachsen, wer in einer Baum- und wer in einer Erdhöhle wohnt sowie welcher Baum nach Apfelsine riecht.

Im Rahmen eines Wandertages wurde so "handlungsorientierter, naturkundlicher Unterricht ermöglicht", erläutert der Revierförster. Die Kinder erhielten einen Fragebogen, den sie bearbeiteten, um eigene Erfahrungen und Beobachtungen zu machen.

Waldrallyes oder Waldjugendspiele gibt es in Deutschland schon seit 40 Jahren, in Dormagen seit etwa acht Jahren, wie Marc Pellekoorne erklärt: "Die Kinder waren wieder mit viel Spaß bei der Sache."

Quelle: NGZ
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