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Dormagen
Kinder und Jugendliche zur "Zukunftsstadt" befragen

Dormagen. Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs "Zukunftsstadt" sollen auch Kinder und Jugendliche in die Weiterentwicklung von Visionen für die Stadt Dormagen eingebunden werden. Bürger und Forscher sollen dabei den demografischen Wandel bewältigen. Auch ein "Jugendforum" gemeinsam mit einer Jugendeinrichtung ist im Gespräch. "Kinder und junge Menschen haben oft andere Vorstellungen als ihre Eltern und Großeltern. Damit nicht eine Vision entsteht, die von den heutigen Erwachsenen dominiert wird, müssen sie gleichberechtigt mitarbeiten können", hatte Michael Dries, jugendpolitischer Sprecher der SPD, den Antrag begründet.

Wie der Jugendhilfeausschuss jetzt einstimmig beschloss, wird die Verwaltung eine Befragung junger Passanten mit einem jetzt zu entwickelnden Fragebogen bis 31. Oktober ausführen - vor allem an Orten, an denen sich viele jüngere Dormagener aufhalten. Auch die Schulen werden einbezogen: Neben den in der Vorlage bereits genannten drei Gymnasien, zwei Realschulen und der Gesamtschule werden nun auf Nachfrage des Ausschusses auch die Hauptschule, die Schule am Chorbusch und die Raphaelschule mit einbezogen. Einer von CDU-Ratsfrau Martina Busch-Engels vorgeschlagenen Ausweitung des Befragungskreises auf Jugendverbände und andere Gruppen folgte der Ausschuss nicht. "Das gäbe Probleme mit Auswahl, Doppelbefragung und Zeitschiene", sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Die Passantenbefragungen sind als Bestandteil des Projektes "Zukunftsstadt" finanziell abgesichert. Vorstellen will die Stadt das Projekt "Zukunftsstadt" auf dem Michaelismarkt am 26. und 27. September.

(cw-)
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