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Dormagen
Kinderparlamentarier testen für die Stadtbibliothek Konsolenspiele

Dormagen: Kinderparlamentarier testen für die Stadtbibliothek Konsolenspiele
Bibliotheksleiterin Claudia Schmidtbekommt Unterstützung. Archivfoto: Stabi FOTO: stabi
Dormagen. Claudia Schmidt kam ganz ohne Überredungskünste aus. Als die Leiterin der Stadtbibliothek Dormagen in die Runde fragte, wer denn für ihre Einrichtung gerne Konsolenspiele testen wolle, schossen jede Menge Arme in die Höhe. Die meisten Mitglieder des Dormagener Kinderparlaments waren sofort bereit, sich auch in diesem Bereich einzubringen. Von Stefan Schneider

Das Gremium hatte sich im neuen Ratssaal zu seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause getroffen und präsentierte sich mit vielen neuen Gesichtern. Doch auch auf der Verwaltungsseite war jemand dabei, für den die Zusammenkunft eine Premiere war: Julia Stöcker, seit September Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt und damit Nachfolgerin von Klaus Güdelhöfer, nahm zum ersten Mal auf Verwaltungsseite im Kinderparlament Platz. Den Einstieg hatte sie jedoch ganz persönlich gestaltet: Am Eingang zum Ratssaal schüttelte sie allen Jungen und Mädchen aus dem Parlament die Hand und sorgte für eine aufgelockerte, ungezwungene Stimmung - gerade für die Kinder, die zum ersten Mal mittagten und teils noch etwas schüchtern wirkten, eine willkommene Ermutigung. Auch Klaus Güdelhöfer und Bürgermeister Erik Lierenfeld waren zur Sitzung unter der Leitung von CDU-Ratsmitglied Jo Deußen gekommen.

Das Schwerpunktthema, und deshalb war auch Bibliotheksleiterin Schmidt anwesend, waren diesmal Medien. Schmidt stellte dar, welche Möglichkeiten ihre Einrichtung bietet. Aus dem Plenum kamen jede Menge Anregungen und Wünsche, die sich vor allem um die Mediennutzung in der Schule drehten. An der Sekundarschule gebe es WLAN nur im Computer-Raum, berichtete eine Schülerin, Kinderparlamentarier aus der Friedensschule und der Salvatorschule wünschen sich Tablets für den Unterricht, und die Tannenbuschschule kann digitale Tafeln gebrauchen.

Bürgermeister Erik Lierenfeld stellte eine Erfüllung der Wünsche in Aussicht, machte aber auch klar, dass die Umsetzung dauern werde. Bis circa 2020 soll jede Dormagener Schule mindestens einen Klassensatz Tablets erhalten und auch die Internetzugänge an Schulen würden ausgebaut, kündigte der Verwaltungschef an.

Quelle: NGZ
 
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