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Dormagen
Krankenhaus und Praxisnetz reagieren auf Patientenbeschwerde

Dormagen: Krankenhaus und Praxisnetz reagieren auf Patientenbeschwerde
Im Kreiskrankenhaus an der Dr. Geldmacher-Straße sind Notfallpraxis und Notfallambulanz unter einem Dach. FOTO: RKN
Dormagen. Das Kreiskrankenhaus in Hackenbroich und das Praxisnetz Dormagener Ärzte haben auf die Kritik an der Behandlung des Hackenbroichers Dieter Schilawa reagiert. Schilawa, der mit starken Beschwerden zur Notfallbehandlung ins Krankenhaus gekommen war, hatte sich dort alleingelassen gefühlt. Von Stefan Schneider

Im Krankenhaus habe man den Fall intern noch einmal nachvollzogen, sagte Tanja Jaeger-Goetz, Pflegedirektorin bei den Rhein-Kreis-Neuss-Kliniken. Man sei dabei zu dem Schluss gekommen, dass alles korrekt gelaufen sei. Einzige Einschränkung: "Vielleicht hätten wir dem Herrn besser erklären sollen, wie wir seine Symptome beurteilen und wie wir weiter verfahren." Die examinierten Pflegekräfte, die im Eingangsbereich eine erste Einschätzung vornehmen und den Patienten zur Behandlung lotsen, "verfügen über eine große Erfahrung", betonte Jaeger-Goetz. Säßen am Empfang junge Kollegen, würden sie stets von mindestens einer erfahrenen Kraft unterstützt. Auch interdisziplinäre Notfallschulungen mit Ärzten und Pflegekräften fänden am Kreiskrankenhaus regelmäßig statt. Zudem habe der ärztliche Dienst Kriterien festgelegt, wie bei bestimmten Beschwerden zu verfahren sei - und ob der Patient unverzüglich zur Behandlung weitergeleitet werden müsse.

Und wenn ja, wohin: entweder in die Notfallpraxis des Praxisnetzes Dormagen oder in die Notfallambulanz des Krankenhauses. "Dass bei uns beides verzahnt und im selben Gebäude untergebracht ist, betrachten wir als großen Vorteil", so Jaeger-Goetz.

Dr. Norbert Sijben vom Praxisnetz wies auf die Erreichbarkeit der Notfallpraxis hin: montags, dienstags, donnerstags von 18 bis 22 Uhr, mittwochs und freitags von 13 bis 22 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 8 bis 22 Uhr. Nach 22 Uhr bis zum folgenden Tag um 7.30 Uhr sei die Notfallpraxis wochentags ausschließlich unter 02133 269595 zu erreichen. Der diensthabende Bereitschaftsarzt führe dann bei medizinischen Erfordernissen Hausbesuche durch. Bei lebensbedrohlichen Notfällen sollte immer sofort die 112 gewählt werden.

Quelle: NGZ
 
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