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Dormagen
Kreisel in Nievenheim ist fast fertig

Dormagen: Kreisel in Nievenheim ist fast fertig
Der neue Kreisverkehr in Nievenheim soll am Samstag auch ortseinwärts befahrbar sein. Noch rollen die Autos dort nur in die andere Richtung. FOTO: L. Berns
Dormagen. Bis auf geringfügige Nacharbeiten ist das Neubau-Projekt jetzt erledigt. Von Stefan Schneider

Die Zeit der Einschränkungen wegen des Kreisverkehr-Baus im Bereich Neusser Straße/Straberger Weg in Nievenheim geht zu Ende. Heute sollen die Arbeiten - abgesehen von ein paar Kleinigkeiten - abgeschlossen sein, berichtete Bauleiter Thomas Gruteser von den Technischen Betrieben Dormagen (TBD) gestern Mittag auf Anfrage unserer Redaktion. Am Samstag werde dann nach Lage der Dinge auch die Umleitung aufgehoben und verschwinden.

Die war gut gelaufen, ihm seien jedenfalls keinerlei Beschwerden zu Ohren gekommen, sagte Gruteser. Dennoch ließen sich unerfreuliche Nebenwirkungen der Bauphase nicht ganz vermeiden. Franz und Brigitte Scheerbarth, die Betreiber der Esso-Tankstelle in unmittelbarer Nachbarschaft der Kreiselbaustelle, mussten erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen, weil ihre Station samt Werkstatt von vielen Kunden wegen Baustelle und Umleitung nicht mehr angefahren wurde. "Das wird dieses Jahr das schlechteste Ergebnis in unserer Firmengeschichte", hatte Franz Scheerbarth schon vor gut drei Wochen im Gespräch mit unserer Redaktion prognostoziert. Der Unternehmer dürfte zu denjenigen gehören, die besonders froh sind, dass die Baustellenzeit nun so gut wie vorbei ist.

Bezüglich des innovativen Pflasters mit Titandioxid-Beschichtung, das auf dem Gehweg in Richtung Salvatorstraße eingebaut worden ist und das die Belastung mit gesundheitsschädlichen Stickoxiden verringern soll, musste Gruteser auf einige Nachfragen hin ausdrücklich versichern, dass es sich dabei keineswegs um einen "Aprilscherz" handele. Das renommierte Fraunhofer-Institut hatte die Wirksamkeit der Steine untersucht und bestätigt. Trotzdem werde jetzt nicht überall in Dormagen eine solche Pflasterung verwendet, zumal diese nur an viel befahrenen Strecken Sinn mache. "Aber ich wollte, dass Dormagen wieder zu den Vorreitern gehört", erklärte Gruteser, der sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. Voraussichtlich im Sommer soll es Messungen geben, mit denen überprüft wird, wie wirksam die Steine an dieser Stelle genau sind.

Quelle: NGZ
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