| 00.00 Uhr

Dormagen
Kreiskrankenhaus soll durch Digitalisierung zukunftsfähig werden

Dormagen. Im Kreiskrankenhaus Dormagen und in der Grevenbroicher Klinik ist "keine Reduzierung des Mitarbeiterstammes geplant". Das stellte Udo Purwin, einer der stellvertretenden Geschäftsführer der Rhein-Kreis-Neuss-Kliniken, bei seinem Vortrag in der Mitgliederversammlung des "Förder- und Freundeskreises Kreiskrankenhaus Dormagen" klar heraus. Gleichwohl könne es durch mögliche Umstrukturierungen in einzelnen Bereichen zu geänderten Arbeitsplatzverteilungen kommen. Hintergrund sei eine gutachterliche Stellungnahme, die den Stellenwert der beiden Kliniken innerhalb des Rhein-Kreises feststellen und Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen soll. Das Ziel sei es, so Purwin, die Rhein-Kreis-Neuss-Kliniken fit für die Zukunft sowohl im medizinischen als auch im verwaltungstechnischen Bereich zu machen. Eine wesentliche Voraussetzung dafür sei die Digitalisierung in allen Bereichen.

Der Förder- und Freundeskreis Kreiskrankenhaus Dormagen wird die Unterstützung der Klinik bei der Bewältigung künftiger Herausforderungen mit einem in Teilen neu formierten Vorstand angehen. Nach dem Rücktritt von drei langjährigen Vorstandsmitgliedern waren Nachwahlen nötig geworden. Die neue Führungsmannschaft bilden Prof. Dr. Dieter Moschinski (Vorsitzender), Bärbel Hoffmann (stellvertretende Vorsitzende), Klaus Mais (Geschäftsführer), Ulrich Pfister (neu, stellvertretender Geschäftsführer), Wolfgang Bremer (neu, Schatzmeister), Barbara Brand (neu, stellvertretende Schatzmeisterin). Moschinski dankte den den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Elisabeth Fittgen, Theodor Siebers und Harald Schmitz für ihre langjährige Arbeit.

Geschäftsführer Klaus Mais stellte Projekte vor, die aus Sicht des Krankenhauses einer besonderen Förderung bedürfen, z. B. die patientengerechte Bestuhlung bestimmter Bereiche innerhalb des Krankenhauses. Der scheidende Schatzmeister Theodor Siebers hatte unterdessen in seinem Bericht auf das in den vergangenen Jahren stetig rückläufige Spendenaufkommen zugunsten des Krankenhauses hingewiesen. Hier gelte es, für die Zukunft verstärkte Aktivitäten zu entwickeln.

(ssc)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Dormagen: Kreiskrankenhaus soll durch Digitalisierung zukunftsfähig werden


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.