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Dormagen
Kriminalpolizei: Toter Taucher wird nicht obduziert

Dormagen. Einen Tag nach dem Tauchgang, der für einen 59 Jahre alten Neusser tödlich endete, steht die Todesursache nicht fest. "Wir schließen ein Fremdverschulden aus", sagt Polizeisprecherin Daniela Dässel. Aufgrund dieser Einschätzung wird von der Staatsanwaltschaft auch keine Obduktion angeordnet. Der Neusser musste nach dem Tauchgang am Dienstag im Goldberger See von seinem Tauchpartner reanimiert werden. Er verstarb später im Krankenhaus.

Weil eine fremde Einwirkung ausgeschlossen wird und es auch keine Hinweise auf einen technischen Defekt an der Tauchausrüstung gibt, besteht aus polizeilicher und staatsanwaltschaftlicher Sicht keine Notwendigkeit für eine Obduktion. Zunächst hatte es so ausgesehen, als ob der 59-Jährige zu schnell aus 20 Meter Tiefe aufgetaucht sei. Doch sowohl der Vorsitzende seines Klubs Pulchra Amphora Neuss, Uli Ziegler, als auch der Vorsitzende des Dormagener Tauchclubs DUC, Detlef Obermann, halten dies aufgrund der dafür zu geringen Tauchtiefe für wenig wahrscheinlich und vermuten einen gesundheitlichen Grund.

(schum)
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