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Dormagen
Land prüft Verwaltung in wichtigen Fachbereichen

Dormagen: Land prüft Verwaltung in wichtigen Fachbereichen
FOTO: Tinter Anja
Dormagen. Sie kommen mit Ansage, bleiben nicht allzu lange und sind doch über eine sehr lange Zeit präsent: Zurzeit wird die Rathausverwaltung von Mitarbeitern der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) unter die Lupe genommen. Ein Umstand, der Beigeordnete und Kämmerin Tanja Gaspers keine Bauchschmerzen bereitet, im Gegenteil: "Ich finde diese Prüfungen gut, weil man dadurch wichtige Hinweise und Anhaltspunkte für seine Arbeit bekommen kann", sagt sie. "Interessant ist vor allem der interkommunale Vergleich mit gleich großen Städten."

Alle fünf Jahre ist der normale Rhythmus, in denen die Prüfer bei den Kommunen auftauchen, zuletzt waren sie 2009/10 im Rathaus. Der Abschlussbericht hatte in der Politik für Wirbel gesorgt, unter anderem weil es den Hinweis gab, die Reinigungskräfte zu privatisieren. 150 Putzfrauen des Eigenbetriebs wären betroffen gewesen. Jetzt ist die drei- bis vierköpfige GPA-Mannschaft seit Frühjahr dieses Jahres im Haus, allerdings nicht ständig. Mitunter vergehen Wochen, ehe sie sich wieder sehen lassen. Das liegt daran, weil sie parallel in anderen, vergleichbaren Städten ebenfalls tätig sind. Es sind die zentralen Fachbereiche, in denen sich die GPA umsieht, nach Unterlagen und Dokumenten fragt: Finanzen, Personalwesen, Gebäudewirtschaft/Sportanlagen, Jugend, Soziales, Kultur. "Die Prüfer schicken Excel-Tabellen, in denen die gewünschten Daten eingetragen werden", erklärt Gaspers, "hinzu nehmen sie Unterlagen mit, die sie dann extern bearbeiten". Große Überraschungen erwartet Gaspers nicht. Im Finanzbereich gab es (erwartungsgemäß) Hinweise auf die Risiken, die bestehen, ebenso auf die Bedeutung des Konsolidierungskurses. "Am spannendsten finde ich den Benchmark, also wie wir im Vergleich der Kommunen abschneiden.

(schum)
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