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Leibniz-Gymnasium
Lehrer laufen beim Düsseldorf-Marathon für guten Zweck

Dormagen. Während ihrer gemeinsamen Läufe nach dem Unterricht fassten die Lehrer des Leibniz-Gymnasiums Dormagen Thomas Essmann, Harald Gläßer und Markus Schmitz den Entschluss, ihren nächsten Start am 26. April beim Metro-Group-Marathon in Düsseldorf mit einem guten Zweck für das Jugendhilfezentrum Raphaelshaus in Dormagen zu verbinden.

Über die sportlichen Tätigkeiten der Sport- und Erlebnispädagogik am Raphaelshaus sind die drei Hackenbroicher Pädagogen über den stellvertretenden Einrichtungsleiter Daniel Mastalerz gut informiert. "Wir wissen, dass auf den langen Radtouren - zu Ostern ging es nach Finnland - die beste Ausrüstung benötig wird", sagt der Sport- und Religionslehrer Thomas Essmann. In Absprache mit der Hannelore-Kohl-Stiftung entschloss man sich deswegen dazu, das zu unterstützen und zu schützen, was am wichtigsten ist - den Kopf der Kinder.

"Es ist uns sehr wichtig, dass wir hochwertige Helme für die Köpfe der Kinder auswählen, deswegen haben wir die Hannelore-Kohl-Stiftung, die sich um Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems kümmert, um Hilfe gebeten", erklärt Physiklehrer Markus Schmitz. Ein Sponsor war für dieses Projekt auch schnell gefunden: Die Sparkasse in Neuss, die bereits im Sommer des zurückliegenden Jahres eine Fotoaktion zum Thema "Mit dem Fahrrad im Urlaub" veranstaltete, erklärt sich bereit, sich als als Finanzsponsor für diese Helme zu beteiligen. Da alle drei Lehrer des Leibniz-Gymnasiums sehr erfahrene Marathonläufer mit Bestzeiten deutlich unter drei Stunden sind, wurde ein Modus für die finanzielle Unterstützung beschlossen, der zusätzlich den sportlichen Ehrgeiz der Lehrkräfte weckt.

Die interessante Regelung sieht wie folgt aus: Nach den Testrennen beim Düsseldorfer Sparda-Bank-Brückenlauf (Gläßer: fünf Kilometer in 18:00 Minuten) und beim Korschenbroicher Citylauf (Schmitz: zehn Kilometer in 36:35 Minuten) am vergangenen Sonntag, wird nun die zu unterbietende Zielzeit für den Marathon-Lauf in der Landeshauptstadt mit der Sparkasse vereinbart.

Pro Minute, die die drei Läufer unter dieser Richtzeit bleiben, spendet die Sparkasse eine bestimmte Anzahl Fahrradhelme an die Jugendhilfeeinrichtung. "Wir werden hart verhandeln und schlagen so viel wie möglich für die Kinder heraus", sagt Politik- und Geografielehrer Harald Gläßer mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Quelle: NGZ
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