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Dormagen
Lenz hat am Frühlingsanfang Geburtstag

Dormagen. Der Dormagener Stephan Lenz wurde vor 53 Jahren am Beginn des Frühlings geboren. Über lustige Bemerkungen zu seinem passenden Nachnamen kann er selbst am meisten lachen - und sich dazu "einen schönen Lenz machen". Von Carina Wernig

Der bekannte Schlager "Veronika, der Lenz ist da", den die "Comedian Harmonists" Anfang der 30-er Jahre gesungen haben, kommt gleich zu Frühlingsbeginn in den Sinn. In einer Dormagener Familie hat die Titelzeile noch eine andere Bedeutung, auch wenn der Frauenname nicht stimmt: "Meine Mutter heißt nicht Veronika, sondern Elisabeth", erzählt Stephan Lenz lachend. Trotzdem kann der Schlager auch die Ankunft eines Kindes genau zum Frühlingsbeginn melden: Denn der Dormagener wurde genau heute vor 53 Jahren am Frühlingsanfang geboren - und heißt mit Nachnamen wie der poetische Frühling.

Ärger mit diesem Zusammentreffen hatte Stephan Lenz nie: "Warum denn, ich habe es als Kind sehr genossen, bei Nachfragen nach meinem Geburtstag sagen zu können: Ich heiße Lenz, wann werde ich da Geburtstag haben?" So kann er über dieses passende Zusammentreffen von Name und Geburt am meisten lachen: "Vor allem die Redewendung, sich einen schönen Lenz machen, fand ich immer prima", erinnert er sich schmunzelnd. Allein ist er mit diesem Datum nicht - der inzwischen verstorbene Bruder Heinz seines Vaters Hermann-Josef Lenz wurde 39 Jahre vor Stephan Lenz am selben Tag geboren.

Für den 53-Jährigen ist der Frühling die schönste Jahreszeit - und das nicht nur wegen der guten Erinnerungen an seine Geburtstage: "Dann ist die Natur in Aufbruchstimmung, alle Menschen freuen sich auf mehr Sonne und länger zu genießende Tage." Diese positive Grundstimmung verbindet Stephan Lenz natürlich auch mit seinem Namen: "Da macht mir als Lenz die Wort-Spielerei mit dem Frühling viel Spaß."

In Köln geboren, über Worringen als Kind nach Delhoven gekommen, wohnt Stephan Lenz inzwischen mit seiner Frau Marion und Tochter Anna (10) in Dormagen. Der gelernte Industriekaufmann, der in Knechtsteden zum Gymnasium ging, ist Niederlassungsleiter der Spedition Becker in Leverkusen, einem Logistiker für Thyssen-Krupp im Stahl-Servicecenter.

Entspannung findet Stephan Lenz beim Skifahren im Winter und beim Handball. Dabei guckt er gern die Zweitligaspiele der ersten Mannschaft des TSV Bayer Dormagen an und spielt selbst in der vierten Mannschaft mit - als Torwart. "Acht Jahre war ich Abteilungsleiter, das verbindet", sagt Lenz. Neben Handball- gehören auch Fußball- und Eishockey-Spiele zu seinen liebsten Sportereignissen, die er gern live verfolgt. Aktiv war Stephan Lenz, dessen Vater den Förderverein für das Missionshaus Knechtsteden leitet, auch im Kirchenvorstand in Delhoven - und 1989/90 sogar Karnevalsprinz in Delhoven. "Sonntag hatten wir noch einen grandiosen Karnevalsumzug, dann kam am Rosenmontag der Sturm, durch den alles abgesagt werden musste", sagt Stephan Lenz zurückblickend. Auch an seine Auftritte mit dem Männerballett erinnert er sich gern. Immer noch geht er im Delhovener Umzug mit, voriges Jahr war er sogar Teilnehmer beim Kölner Rosenmontagszug: "Ein unvergessliches Erlebnis." Knapp vor Frühlingsbeginn...

Quelle: NGZ
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