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Dormagen
Lierenfeld: Kritik an Wirtschaftsförderung ungerecht

Dormagen: Lierenfeld: Kritik an Wirtschaftsförderung ungerecht
Rund um den Wahler Berg gibt es noch Gewerbeflächen. FOTO: lh
Dormagen. Die große Retourkutsche kommt noch. Die hebt sich Bürgermeister Erik Lierenfeld nach eigener Aussage für die kommende Ratssitzung am 21. April auf. Dort will er die Kritik an der städtischen Wirtschaftsförderung, die vor allem die Fraktionen von CDU und Zentrum üben, "in aller Deutlichkeit zurückweisen". Lierenfeld wies darauf hin, dass sich Dormagener Unternehmen "sehr zufrieden mit der Stadt zeigten" und die Note "1plus" für die Wirtschaftsförderung verteilten.

CDU und Zentrum hatten gegenüber unserer Zeitung eine professionellere Wirtschaftsförderung gefordert. Die solle sich neben einer aktiven Bestandspflege vor allem um die Vermarktung von kleineren Gewerbeflächen kümmern. CDU-Fraktionsvorsitzender André Heryschek sagte: "Wir sollten nicht nur auf das Silbersee-Areal schauen, sondern auch an die vielen anderen Brachflächen denken." Auch wenn es sich um private Flächen handeln würde, müsse die Stadt dort aktiver und kreativer vorgehen, so die Anregung. "Genau das passiert auch", entgegnete Lierenfeld. Aber gerade bei privaten Flächen gebe es eine Vielzahl von Hindernissen, die zu überwinden sind. In Dormagen gebe es noch, so berichtet er, 27 500 Quadratmeter (kleinere) freie Gewerbeflächen. "Das ist nicht viel, der Platz ist endlich."

Viel werde von der Zukunft abhängen, wo es eine neue Struktur bei Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing geben soll. Lierenfeld warb für seine Auffassung, wonach ein neues Konstrukt unter dem Dach der Verwaltung besser aufgehoben sei. "Wir müssen die Argumente austauschen."

(schum)
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