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Dormagen
Logistik-Chefin ist ein Fan der City

Dormagen: Logistik-Chefin ist ein Fan der City
Die gebürtige Düsseldorferin lebt seit ihrem dritten Lebensjahr in Dormagen und fühlt sich in der Stadt pudelwohl: "Die Stadt ist überschaubar, ich treffe dort schnell Freunde und Bekannte", sagt Tanja Köhler FOTO: Lothar Berns
Dormagen. Malzburg-Geschäftsführerin Tanja Köhler kauft gern in der Dormagener Innenstadt ein. Sie schätzt die Überschaubarkeit, das inzwischen respektable Modeangebot und die beiden Markttage am Dienstag und am Freitag. Von Klaus D. Schumilas

Tanja Köhler schlängelt sich durch den Besucherstrom auf dem Markt. Es herrscht reger Betrieb. Die 42-Jährige stoppt am Stand mit den türkischen Spezialitäten, begutachtet das Angebot am Obst- und Gemüsestand. "Ich mag die beiden Markttage", sagt sie. Weil dann noch mehr Leben in der City ist, die sie so gerne besucht. Die Geschäftsführerin der Spedition Malzburg ist bekannter Dormagen- und Innenstadt-Fan: "Es ist schön, in dieser kleinen und überschaubaren Stadt zu leben", sagt sie, "zwischen zwei Großstädten, die binnen weniger Minuten zu erreichen sind." Wenn es ihre Zeit zulässt, kommt Köhler gerne in die City, um hier oder im Hit-Markt ihre Einkäufe zu erledigen. "Das Angebot gerade im Modebereich ist viel größer geworden."

Zum City-Besuch gehört auch ein leckerer Cappucchino. FOTO: kds

Die 42-Jährige wurde in Düsseldorf geboren, wuchs aber in Dormagen auf. Nach der Grundschulzeit an der Theodor-Angerhausen-Schule baute sie ihr Abitur am Bettina-von-Arnim-Gymnasium. Dass sie später ins Familienunternehmen einsteigen würde, war klar: "Ich bin zwischen Reifen und Lastwagen und mit Dieselgeruch groß geworden", sagt sie mit einem Lachen. Das Areal der Firma, das ihr Großvater Lorenz Malzburg 1933 gründete, war ihr Spielplatz - "aus Beton, mit viel Platz für Rollerfahren, Fußball- oder Tischtennisspielen." Ihre Ausbildung absolvierte Tanja Köhler bei einem Groß-Logistiker in Duisburg, wo sie drei weitere Jahre arbeitete. Nach dem frühen Tod der Mutter trat sie im Jahr 2000 in die Geschäftsführung der Firma ein. "Ich habe den Lkw-Führerschein gemacht und eine Ausbildung zur Gefahrgut-Beauftragten." Vorbehalte in diesem männerdominierten Arbeitsfeld räumte sie beiseite. Die Mutter von zwei Töchtern ist begeisterte Jägerin, ein Hobby, das sie mit ihrem Vater Wolfgang teilte. Heute geht sie mit ihrem Lebenspartner, einem Förster, oft in einem Staatsforst auf die Pirsch.

Quelle: NGZ
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