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Dormagen
Logistiker Hoyer baut neuen Containerterminal im Chempark

Dormagen. Das Logistikunternehmen Hoyer mit Hauptsitz in Hamburg will in Dormagen wachsen. Geplant ist die Erweiterung seines Containerterminals im Chempark, wo Hoyer seit rund 15 Jahren ansässig ist. Investiert werden nach Unternehmensangaben mehrere Millionen Euro. Damit soll die Ver- und Entsorgung der Produktionsbetriebe im Chempark gesichert werden. "Die produzierenden Unternehmen werden auch weiterhin erheblich in die Betriebe investieren und benötigen dafür eine gut entwickelte Logistik. Wir freuen uns daher über die Pläne von Hoyer, denn sie fördern den Logistik-Verbund des Chemparks", urteilt dessen Leiter Ernst Grigat.

"Das neue Terminal soll im Januar 2017 fertiggestellt sein und eine Lagerkapazitätsvergrößerung von 624 Tankcontainern ermöglichen", teilte Hoyer-Sprecherin Ewelina Jankowski gestern mit. Die Unterlagen für die benötigte Genehmigung seien bei der zuständigen Bezirksregierung in Köln eingereicht worden. Die öffentliche Auslegung des Antrags nach den Vorgaben des Bundes-Immissionsschutzgesetzes werde in Kürze erwartet, fügte Jankowski hinzu. "Selbstverständlich wird das neue Terminal den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen", betont Ulrich Grätz, Director Supply Chain Solutions bei Hoyer, mit Blick darauf, dass an den Terminals auch mit gefährlichen Produkten gearbeitet wird. Es werde Auffangräume sowie eine Brandmelde- und Löschanlage geben. Die Gefahrstoffklassen der gelagerten Stoffe blieben unverändert.

Wesentlich mehr Lkw-Verkehr an den Chempark-Eingangstoren ist laut Hoyer nach der Fertigstellung des neuen Containerterminals nicht zu erwarten. Die meisten Transporte würden innerhalb des Chemparks erledigt.

Hoyer hat weltweit 5100 Mitarbeiter in mehr als 115 Ländern.

(ssc)
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