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Dormagen
Malerviertel-Planung startet 2016

Dormagen: Malerviertel-Planung startet 2016
Gregor Nachtwey leitet den Fachbereich Stadtplanung. FOTO: S. Büntig
Dormagen. Experten aus dem Konzern Stadt referierten beim Stadtteilforum der CDU.

Wer sich als Horremer dafür interessiert, was in seinem persönlichen Umfeld passiert und in den nächsten Jahren geplant ist, der war am Donnerstagabend beim Stadtteilforum der CDU im "Haus Niederfeld" gut aufgehoben. Ganz einfach, weil mit Stadtkämmerin Tanja Gaspers, dem Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft, Klaus Schmitz, und dem Leiter des Fachbereichs Stadtplanung, Gregor Nachtwey, drei Experten zu den Themen Hallenbad, Bahnhof, Malerviertel und Beethovenstraße Rede und Antwort standen.

Der Neubau des Hallenbads an der Robert-Koch-Straße ist voll im Soll, erläuterte Schmitz. Die Fertigstellung ist für die zweite Jahreshälfte 2017 vorgesehen. Zurzeit läuft die Endphase der Ausschreibung. Die Kosten von 10,8 Millionen Euro könnten auch, so Schmitz, sinken, "weil die Bieter die Freiheit haben, Anregungen einzubringen, um Kosten zu senken". Von Besuchern gab es Kritik, weil es im Rahmen der Abrissarbeiten deutliche Erschütterungen und womöglich Setzrisse gegeben habe. Der neue Bahnhof, so Schmitz, habe eine "hohe Akzeptanz", hat er ausgemacht. Es sei geplant, künftig dort eine Packstation der Post und einen Bankautomaten aufzustellen. Die Software für die beiden Info-Säulen werde an diesem Wochenende installiert.

Eine bemerkenswerte Aussage machte Stadtplaner Nachtwey: Die Erweiterungsfläche für das Malerviertel sei "doppelt so groß wie Nievenheim IV", wo die Rede von 120 bis 150 Wohneinheiten ist. Ziel sei es, 2016 oder 2017 das Planungsverfahren zu starten. Zuvor müsse es dort mit Blick auf den Lärmschutz eine Verkehrsanalyse geben. "Der Gutachter muss sagen, wie weit ein Wohngebiet an Bahnstrecke und K 12 heranreichen kann". Geplant sind dort "gemischte und demografiefeste Wohnformen".

Ein Thema für die nächsten Monate ist auch die von Politik und Verwaltung gewollte Umgestaltung des Areals an der Beethovenstraße. Weil die "reale Nutzung des Sportplatzes gen null geht", so Kämmerin Gaspers, und die Realschule ausläuft, soll es für dieses Gebiet einen Rahmenplan geben. Laut Nachtwey soll "großflächig" überlegt werden, wie das Areal einmal aussehen soll.

(schum)
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