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Dormagen
Mit Roboter zum Wettbewerb

Dormagen: Mit Roboter zum Wettbewerb
Anspannung im Wettbewerb bei den BvA-Schülern. FOTO: zdi
Dormagen. Die Schüler des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums Dormagen belegten mit ihrem Roboter beim zdi-Roboterwettbewerb "Intelligente, umweltfreundliche und integrierte Mobilität" Platz zwei. Von Melissa Hohnke

Ein Roboter, bei dem Lego auf Technik gestoßen ist, gleitet unter den Blicken von acht Schülern über eine Spielfeld-Matte. Ein Sensor erfasst ein rotes Lego-Auto und sofort hört man von allen: "Das hat im Wettbewerb auch funktioniert." Konstruiert wurde der Roboter nämlich von den Schülern des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums, die mit ihm bei der sechsten Regionalausscheidung in Aachen, des Zukunft-durch-Inovation (zdi)- Roboterwettbewerbs gegen sieben andere Schulen angetreten sind. In 150 Sekunden zeigten sie, was ihr Lego-Mindstorms-Roboter alles kann und belegten am Ende den zweiten Platz. Damit qualifizierten sie sich zwar nicht für das Finale am 16. Dezember, aber aufgeben kommt für die acht Schüler nicht in Frage. Einmal die Woche treffen sie sich mit ihrem Lehrer Thomas Sauer und tüfteln fleißig weiter an ihren Robotern.

Thomas Sauer, der die Roboter-AG des BvA-Gymnasiums begleitende und leitende Lehrer, hat in diesem Jahr zum zehnten Mal mit einem Schüler-Team an diesem Wettbewerb teilgenommen. Aber auch ohne Wettbewerb leitet Sauer gerne die Arbeitsgemeinschaft und hat selber Spaß an den verschiedenen Lego-Robotern. "Man braucht auf jeden Fall eine hohe Frusttoleranz, da vieles nicht klappt wie gedacht und man oft neu bauen und programmieren muss", erklärt er.

Anna-Lena ist bereits 18 Jahre alt (Teilnahme bis 16 Jahre) und dieses Jahr zum ersten Mal als Junior-Coach mitgefahren und auch ehemalige AG-Mitglieder unterstützten das Team "BvARobots". "Alleine wegen der Atmosphäre und dem Spaß würden wir alle noch mal am Wettbewerb teilnehmen", erzählt ein Schüler, "Man kann sich mit anderen messen und gleichzeitig lernen, weil es hilfreich ist zu sehen: Wie haben andere dieses Problem gelöst?" Vor dem Wettbewerb haben sich die Schüler und Sauer zwei Mal die Woche getroffen, sowie an zwei Tagen in den Herbstferien. "Es ist viel Arbeit, die dahinter steckt, aber die Schüler sind bereit dazu", sagt Sauer stolz. "Die Roboter entwickeln sich ständig und müssen immer neue Aufgaben bewältigen können", bestätigt ein Schüler. Die drei ältesten Schüler der AG waren es auch, die die Idee für eine "Roboter-AG" hatten. Zusammen mit Sauer bilden die Schüler ein gutes Team mit einer guten Lehrer-Schüler Zusammenarbeit.

FOTO: pixabay.com

Ziel des Wettbewerbes ist es, junge Talente in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik zu fördern. Damit sich die Schüler mit dem Thema auseinander setzen, wurden die Aufgaben daran angelehnt, so dass der Roboter unter anderem ein Lego-Dieselauto gegen ein Wasserstoffauto austauschen sollte. "Die Sensibilität fürs Thema wird erhöht", sagt Sauer dazu.

Die Zielrichtung der "Roboter-AG" bei ihrer Arbeit ist nun: "Bis zum nächsten Wettbewerb".

Quelle: NGZ
 
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