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Dormagen
Musikschul-Kooperation prüfen

Dormagen. Die CDU-Fraktion regt verstärkte Zusammenarbeit mit dem Rhein-Kreis an.

In ihren Haushaltsgesprächen stellt die Stadtverwaltung alle Kosten auf den Prüfstand. Damit im September, wie von Bürgermeister Erik Lierenfeld (SPD) erklärt, ein ausgeglichener Haushalt vorgelegt werden kann, sind starke Einschnitte zu erwarten. Die Politik hatte neben höheren Einnahmen vor allem Einsparungen in der Verwaltung gefordert. Nun sorgt sich CDU-Fraktionschef André Heryschek nach der Ankündigung des Bürgermeisters, eine schwarze Null für den Haushalt 2016 zu erreichen, dass das "auf Kosten bewährter Strukturen und qualitativ hochwertiger Angebote" gehe, "nur um Symbolpolitik zu betreiben".

Die CDU-Fraktion spricht sich dafür aus, dass die Musikschule in Dormagen erhalten bleibe und nicht eventuellen Sparmaßnahmen durch die Verwaltung zum Opfer falle. "Dabei bieten die jüngsten personellen Entwicklungen eine konkrete Chance, die Angebote zu sichern und zukunftsfähig aufzustellen", reagiert die CDU darauf, dass Bärbel Hölzing die Leitung der Musikschule entzogen wurde. Die CDU möchte eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Rhein-Kreis prüfen lassen, um den bürokratischen und personellen Aufwand zu reduzieren: "Die vakante Leiterstelle sollte nicht wieder besetzt, sondern die Leitung vom Rhein-Kreis wahrgenommen werden", so Heryschek. In Dormagen könnte ein Koordinator die Aufgaben erledigen. Karl Kress, Vorsitzender des Kulturausschusses, ergänzt: "Wichtig ist, dass die hohe Qualität der städtischen Musikschule erhalten und die Kosten für die Nutzer stabil bleiben." Der Förderverein müsse frühzeitig einbezogen werden.

Im Januar hatte SPD-Fraktionschef Bernhard Schmitt darauf hingewiesen, dass der Rhein-Kreis die Musikschule nicht zum Null-Tarif für Dormagen mitanbieten könne.

(cw-)
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