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Dormagen
Nach Unwetter: NoNi-Kita arbeitet mit Notgruppe

Dormagen. Die große Flut ist an Dormagen vorbei gegangen. Im am stärksten betroffenen Ortsteil Nievenheim geht es seit dem Starkregen am Mittwoch ums Aufräumen, Schäden Feststellen und Regulieren. Das gilt für die privaten Haushalte, die vom Eindringen des Wasser in Kellerräume überrascht wurden, ebenso wie städtische Gebäude.

Am nachhaltigsten betroffen ist die evangelische Kindertagesstätte NoNi an der Neusser Straße. Dort sind zwei Gruppen beheimatet, eine davon im Souterrain. Das ist derzeit nicht möglich. Wasser, das die Böschung herab lief und Schlamm haben Schäden angerichtet, die eine Nutzung derzeit unmöglich machen. Deswegen hat der Träger in Absprache mit der Stadt eine Notgruppe im Katharina-Bea-Haus eingerichtet. Im Erdgeschoss drang ebenfalls Wasser ein, dort laufen die Reinigungs- und Trockenarbeiten. "Wir hoffen, dass dieser Raum Anfang der Woche wieder zur Verfügung steht", sagt Stadt-Sprecher Harald Schlimgen.

Im Feuerwehrgerätehaus Nievenheim ist die Hauptabwasserleitung gebrochen. Sie hat dem Druck des herein brechenden Wassers nicht stand gehalten. "Ein klarer Versicherungsschaden", sagt Schlimgen. Auch dort laufen Trockenarbeiten. Das gilt auch für die Altentagesstätte am Salvatorplatz, Dort liefen die Wassermassen in den Keller, wo sich Lager- und Technikräume befinden. "Im Erdgeschoss sieht es glücklicherweise weniger dramatisch aus", sagt der Stadt-Sprecher. Problem mit den Wassermassen gab es auch in der Friedensschule. Im Keller der Grundschule sind Lagerräume betroffen. Die gute Nachricht: Der Betreuungsbetrieb der Offenen Ganztagsschule konnte gestern ungehindert laufen.

Vor allem viele Privatleute waren froh, dass es am Donnerstag bei der Unwetterwarnung blieb und aus dem Abend- kein Starkregen wurde. Am Mittwoch sah das noch ganz anders aus, als beispielsweise der Salvatorplatz unter Wasser war. Die Dormagener Feuerwehr zählte am Ende 43 Einsätze.

(schum)
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