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Dormagen
Neue Hoffnung für das Überleben des "Eisexpress"

Dormagen. Der letzte Termin in dieser Saison hat Jürgen "Yogy" Brockmeyer neuen Mut gemacht. Der nach 42 Jahren vor dem Aus stehende "Eisexpress"-Bus, der Kinder und Jugendliche von Januar bis Anfang März samstags aus Dormagen zum Schlittschuhlaufen in die Neusser Eishalle bringt, stieß mit 38 Mitfahrern endlich wieder auf eine ansprechende Resonanz.

Brockmeyer führt dies auf das neue Angebot zurück, das Familien einen Rabatt gewährt. "Nachdem die NGZ über das neue Familienkonzept berichtet hatte, wurde dieses preisermäßigte Spaßangebot direkt von einigen Müttern und sogar von einem Opa genutzt, die ihre Kinder bzw. vier Enkel sogar auf der Eisfläche begleiteten", berichtet der rührige Organisator erfreut. Eine solche Belebung hatten er und sein Unterstützer, Betreuer Heinz Wirtz, eigentlich nicht mehr erwartet. Fast hätten sie angesichts des vorangegangenen Schwundes bei den Teilnehmern resigniert, räumte Brockmeyer ehrlich ein.

Nun fragt er sich: "War das nur ein Strohfeuer oder ein Hoffnungsschimmer, den Eisexpress - trotz der diesjährigen roten Zahlen - fortsetzen zu können?" Darüber werde, nicht zum ersten Mal, in Kürze der Förderverein Jugend- & Sozialarbeit beraten, der mit der KJG für den Eisexpress verantwortlich zeichnet.

(ssc)
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